Worum es geht
In der 66. Folge von Ästhetik on Air spricht Moderator Maximilian Demann mit Dr. Viktor Molnar über ein Thema, das viele Männer beschäftigt – aber nur wenige offen ansprechen: die Gynäkomastie, also die sogenannte Männerbrust. Was steckt dahinter, wann ist ein Eingriff sinnvoll und was sollte vor jeder Operation unbedingt abgeklärt werden? Dr. Molnar gibt […]
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In der 66. Folge von Ästhetik on Air spricht Moderator Maximilian Demann mit Dr. Viktor Molnar über ein Thema, das viele Männer beschäftigt – aber nur wenige offen ansprechen: die Gynäkomastie, also die sogenannte Männerbrust. Was steckt dahinter, wann ist ein Eingriff sinnvoll und was sollte vor jeder Operation unbedingt abgeklärt werden? Dr. Molnar gibt klare, medizinisch fundierte Antworten – nahbar und ohne Umschweife.
Den Audio-Player zur Folge finden Sie direkt auf dieser Seite. Hören Sie einfach rein – die Folge dauert nur wenige Minuten und beantwortet die wichtigsten Grundfragen kompakt.
Das erwartet Sie in dieser Folge
- Einführung: Was ist Gynäkomastie – und warum betrifft sie mehr Männer, als man denkt?
- Ursachen im Überblick: Fettgewebe, Drüsengewebe und hormonelle Hintergründe
- Behandlungsansätze: Absaugen, Drüsenentfernung oder Straffung – was wann sinnvoll ist
- Wichtiger Schritt vor der OP: Warum die innere Ursache zuerst ausgeschlossen werden muss
- Ablauf und Dauer: Was Patienten konkret erwartet
Die drei wichtigsten Punkte der Folge
1. Gynäkomastie hat verschiedene Ursachen – und das macht einen Unterschied.
Wie Dr. Molnar erklärt, kann die Männerbrust durch Fettgewebe entstehen, aber auch durch tatsächlich vorhandenes Drüsengewebe. Beides lässt sich behandeln – jedoch mit unterschiedlichen Methoden. Fettgewebe wird abgesaugt, überschüssiges Drüsengewebe wird über einen kleinen zusätzlichen Schnitt entfernt. Nur bei stark hängender Brust ist eine Straffung notwendig.
2. Vor der Operation steht die medizinische Abklärung.
Dieser Punkt ist Dr. Molnar erkennbar wichtig: Wer noch nicht beim Urologen war, sollte dort zuerst hin. Eine Blutabnahme zur Kontrolle von Testosteron und Östrogen, ein Ultraschall des Hodens sowie ein Brustultraschall gehören zur Basisdiagnostik. Denn zu wenig Testosteron kann ursächlich für die Entstehung weiblicher Brustformen beim Mann sein – und das muss behandelt werden, bevor ein chirurgischer Eingriff sinnvoll ist.
3. Wenn die Ursache ausgeschlossen ist, ist die Operation einmalig.
Das ist eine beruhigende Information für viele Betroffene: Liegt keine innere, weiter bestehende Ursache vor, handelt es sich um einen einmaligen Eingriff. Die Operation dauert im Durchschnitt 60 bis 90 Minuten. Zwar kann Drüsengewebe grundsätzlich erneut entstehen – aber bei konsequenter Vorabklärung ist das Risiko deutlich reduziert.
Das Zitat der Folge
„Die innere Ursache muss ausgeschlossen werden. Dazu gehört auch ein Ultraschall vom Skrotum, also vom Hoden, und ein Ultraschall von der Brust. Wenn das alles erfolgt ist, dann erfolgt die Operation – und dann ist es einmalig.“
— Dr. Viktor Molnar
Warum dieses Thema wichtig ist
Gynäkomastie ist medizinisch häufiger als viele vermuten – und sie kann für Betroffene eine erhebliche psychische Belastung darstellen. Der Leidensdruck ist real, wird aber oft aus Scham nicht angesprochen. Genau deshalb ist eine offene, sachliche Aufklärung so wertvoll. Dr. Molnar macht in dieser Folge deutlich: Vor jeder Behandlung steht eine ausführliche Beratung mit realistischer Einschätzung der Möglichkeiten und Grenzen – und vor jeder Operation steht die medizinische Sicherheit.
Moderne ästhetische Medizin bedeutet für uns: sorgfältig planen, präzise behandeln und natürlich bleiben. Der Behandlungsplan wird individuell auf Ihre Anatomie, Ihre Ziele und Ihre Ausgangssituation abgestimmt.
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Zitate aus der Folge
Vollständiges Transkript
Automatisch generiert aus der Audio-Aufnahme
Intro (0:00)
Ästhetik on Air. Informatives, Wissenswertes und Aufklärung aus der Welt der Ästhetik mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein.
Maximilian Demann (0:13)
Herr Dr. Molnar, wir sprechen heute über das Thema Gynäkomastie. Erstmal natürlich da wie immer die erste Frage zum Einstieg: Was ist denn das eigentlich?
Dr. Viktor Molnar (0:22)
Ja, also Gynäkomastie ist die sogenannte Männerbrust. Also wenn Männer eine mehr oder weniger weibliche Brustform bekommen. Das kann durch Übergewicht kommen, also dass man Fettgewebe da hat, oder auch vermehrtes Drüsengewebe. Also tatsächlich können auch Männer Brustdrüse haben. Das ist tatsächlich so, und wenn das kommt, dann redet man über Gynäkomastie.
Maximilian Demann (0:46)
Und was passiert dann bei diesem Eingriff? Was muss ich mir da vorstellen? Was machen Sie da?
Dr. Viktor Molnar (0:51)
Das hängt davon ab auch, was Was ist die Ursache? Ist das Fettgewebe oder ist das Drüsengewebe? Beides sollte man dann entfernen. Beides Fettgewebe kann man ganz elegant dann absaugen. Der Riesenvorteil dabei ist, dass man dann seltenst noch schneiden muss, also richtig straffen, außer wenn die Brust wirklich hängt. Also es gibt ja auch Männerbrüste, die lassen sich sehr, sehr hängen. Da muss man eine Straffung machen. Und beim Drüsengewebe, wenn das überschüssig ist und da ist, dann wird das im kleinen Schnitt nochmal zusätzlich entfernt.
Maximilian Demann (1:17)
Und wie lange dauert dann so ein Eingriff?
Dr. Viktor Molnar (1:19)
Die Operation dauert jetzt nicht so arg lang. Ich würde sagen, so im Schnitt 60 bis 90 Minuten würde ich Genau, im Durchschnitt sagen wir.
Maximilian Demann (1:26)
Und das ist dann eine einmalige Geschichte oder muss ich dann öfters wiederkommen?
Dr. Viktor Molnar (1:29)
Nein, wenn die Drüse entfernt ist, es kann zwar wiederkommen, aber ganz wichtig bei Gynäkomastie, es muss immer erst die sogenannte innere Ursache ausgeschlossen werden. Das heißt, wenn Patienten zu mir kommen und die waren noch nicht beim Urologen, dann ist der erste Schritt zum Urologen gehen. Man muss abnehmen, gibt es da Probleme mit Hormonen, Blutabnahme erfolgt, gibt es Probleme mit Testosteron oder Östrogen, weil das kann, wenn jemand als Mann zu wenig Testosteron hat, können dann weibliche Brüste entstehen. Das heißt, die innere Ursache muss ausgeschlossen werden. Dazu gehört auch ein Ultraschall vom Skrotum, also vom Hoden, und es gibt noch ein Ultraschall von der Brust. Und wenn das alles erfolgt ist, dann erfolgt die Operation. Dann ist es einmalig. Wenn wir keine innere Ursache haben oder ausgeschlossen haben, dann ist es eine einmalige Operation.
Outro (2:16)
Das war Ästhetik on Air mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein. Weitere Infos unter dr-mollner.de.