Worum es geht
Worum geht es in dieser Folge? In Folge 93 von „Ästhetik on Air“ spricht Dr. Viktor Molnar, Facharzt der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein, mit Maximilian Demann über ein Thema, das im Praxisalltag oft unterschätzt wird: die tägliche Hautpflege. Dabei geht es um die Frage, ob eine gute Pflege ästhetische […]
Dieser Beitrag wurde automatisch aus der Audio-Aufnahme transkribiert und redaktionell aufbereitet.
Worum geht es in dieser Folge?
In Folge 93 von „Ästhetik on Air“ spricht Dr. Viktor Molnar, Facharzt der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein, mit Maximilian Demann über ein Thema, das im Praxisalltag oft unterschätzt wird: die tägliche Hautpflege. Dabei geht es um die Frage, ob eine gute Pflege ästhetische Behandlungen wie Botox oder Filler ersetzen kann – und welche Fehler im Alltag besonders häufig vorkommen.
Kapitelüberblick
- Einführung in die Ästhetik (ab 0 Minuten)
- Häufige Hautpflegefehler (ab 1 Minute)
Drei Kernpunkte der Folge
- Hautpflege als Ergänzung, nicht als Ersatz: Dr. Molnar schildert am persönlichen Beispiel, wie trockene Haut feine Lachfältchen begünstigen kann, die auch im Ruhezustand sichtbar bleiben. Botox allein konnte die Mimik zwar beeinflussen, doch erst eine passende Pflege half, die Hautstruktur selbst zu verbessern.
- Das Bild der gefalteten Haut: Anschaulich vergleicht er trockene Haut mit einem zusammengefalteten Blatt Papier, das sich nach dem Auseinanderziehen nicht mehr glatt legt. Feuchtigkeit sorgt dagegen dafür, dass sich die Haut wie ein „feuchter Lappen“ wieder entspannen kann.
- Individuelle Pflege statt Social-Media-Tipps: Viele Patientinnen und Patienten orientieren sich an Empfehlungen aus sozialen Medien oder im Freundeskreis, etwa beim Thema Retinol. Dr. Molnar betont, dass Hautpflege so individuell sein sollte wie die Haut selbst – ein Vergleich, den er auch aus der modernen Onkologie zieht, wo Therapien zunehmend personalisiert statt nach Schema behandelt werden.
Ein Zitat aus der Folge
„Wenn die Haut trocken ist und wir lachen, ziehen wir die Haut zusammen, entstehen Falten und bleiben aber so. Der kann sich nicht wie ein schöner feuchter Lappen auseinanderziehen und flach hinlegen.“ – Dr. Viktor Molnar
Jetzt reinhören
Die vollständige Folge mit allen Details und persönlichen Einblicken von Dr. Viktor Molnar finden Sie im Audio-Player auf dieser Seite. Hören Sie rein, wenn Sie mehr über die Zusammenhänge zwischen Hautpflege und ästhetischen Behandlungen erfahren möchten.
Call-to-Action
Sie möchten wissen, welche Pflege und welche Behandlungsoptionen zu Ihrer individuellen Haut passen? In unserer Privatpraxis in Lahnstein nehmen wir uns Zeit, Ihre Situation ausführlich zu besprechen. Vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin – wir freuen uns darauf, Ihre Fragen persönlich zu beantworten.
Zitate aus der Folge
Vollständiges Transkript
Automatisch generiert aus der Audio-Aufnahme
Intro (0:00)
Ästhetik on Air. Informatives, Wissenswertes und Aufklärung aus der Welt der Ästhetik mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein.
Maximilian Demann (0:11)
Herr Dr. Molnar, wir sprechen heute über das Thema Universkin. Vielleicht die Frage: Kann eine gute Hautpflege ästhetische Behandlungen wie Botox, Filler oder Laser ersetzen? Würde ich vielleicht dann eher auch so ein bisschen sagen, oder zumindest mal verschieben, verzögern.
Dr. Viktor Molnar (0:27)
Absolut richtig. Ein Beispiel, das ich schon genannt habe, sind diese Unterlid-Lachfältchen, die ich sehr charmant finde. Ich finde, das macht eine Frau oder auch einen Mann attraktiv, wenn man so schöne Bunnylines hat und schöne Lachfältchen. Aber natürlich, wenn die Lachfalten auch da sind, wenn wir nicht lachen, dann kann es störend werden. Und so war es bei meiner Frau zum Beispiel. Wir haben, bevor wir in die USA gehen, jahrelang versucht, diese Lachfalten, die auch dageblieben sind, wenn sie nicht gelacht hat, wegzumachen. Und ich muss sagen, auch Botox hat schon geholfen, aber hat dann die Mimik vielleicht verändert. Erst mit der Universkin durch diese Pflege, weil das Problem lag, die Haut war zu trocken. Wenn wir zum Beispiel ein Papier zusammenfalten und danach auseinanderziehen, sieht man die Falten trotzdem. So kann man es sich vorstellen, wenn die Haut trocken ist und wir lachen, ziehen wir die Haut zusammen, entstehen Falten und bleiben aber so. Der kann sich nicht wie ein schöner feuchter Lappen auseinanderziehen und flach hinlegen. Und das hat auch aus eigener Erfahrung geholfen. Und das ist dann kein Ersatz, oft eine Ergänzung, aber auf jeden Fall eine gute Option.
Sprecher 1 (1:36)
Was sind denn dann vielleicht, Sie haben jetzt schon ein paar Beispiele genannt, die häufigsten Fehler, die Menschen bei der Hautpflege im persönlichen Alltag machen?
Dr. Viktor Molnar (1:44)
Ja, also ich frage auch die Patienten, was sie benutzen und warum sie ein Produkt benutzen. Und dann kommt heraus: Ja, ich habe es gehört, oder in den sozialen Medien wurde empfohlen, Retinol aufzutragen. Das ist aber auch nicht ganz ohne, da darf man den UV-Schutz nicht vergessen. Oder eine Freundin hat empfohlen, nimm das. Aber wenn ich 10 Patienten in meiner Praxis habe, bekommen alle 10 unterschiedliche Seren. Das sagt schon, wie individuell Menschen sind. Und das ist nicht nur in der Ästhetik so, dass man die Therapie individualisiert. Sogar in der Onkologie weiß man, dass man jeden Krebs zum Beispiel individuell behandeln muss und nicht im Kollektiv, sondern da wird auch sehr geforscht, dass man gezielt diese individuelle Krebstherapie zum Beispiel anpasst. Also das ist auch die Zukunft der Medizin, dass nicht Schema F ständig gemacht wird, sondern an den Patienten angepasste Therapiemaßnahmen.
Outro (2:34)
Das war Ästhetik on Air mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein. Weitere Infos unter dr-molnar.de.