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Podcast-Folge · Ästhetik on Air

Folge 83- Abnehmspritze: Kosten, Rezeptpflicht und medizinische Einordnung – Folge 83

Max Demann · Dr. Viktor Molnar · 26. August 2026

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Aktuelles Kapitel

Einführung in die Ästhetik

Intro

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Die Medikamentenkosten sind je nach Produkt im Schnitt etwa 200 € im Monat.

Sprecher 3

Ästhetik ist ja nicht medizinisch notwendig. Warum sollen wir die Kosten dann der Gesellschaft steigern?

Sprecher 3

Das zahlt man dann in der Apotheke.

Sprecher 3

Ich würde, wenn jemand wirklich sehr viele Probleme hat, kann man auch gerne mit dem Hausarzt drüber reden oder mit den Diabetologen, je nachdem.

Sprecher 3

Die Abnehmspritze wird verschrieben. Das Ganze hat ja dann aber auch einen Kostenpunkt.

Sprecher 2

185

Worum es geht

Die Abnehmspritze ist derzeit in aller Munde – kaum ein anderes Thema wird in der ästhetischen Medizin so häufig nachgefragt. In Folge 83 von Ästhetik on Air spricht Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein über das, was Patienten wirklich wissen sollten: Was kostet die Behandlung? Wann […]

Dieser Beitrag wurde automatisch aus der Audio-Aufnahme transkribiert und redaktionell aufbereitet.

Die Abnehmspritze ist derzeit in aller Munde – kaum ein anderes Thema wird in der ästhetischen Medizin so häufig nachgefragt. In Folge 83 von Ästhetik on Air spricht Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein über das, was Patienten wirklich wissen sollten: Was kostet die Behandlung? Wann übernimmt die Krankenkasse die Kosten? Und wie ordnet ein Facharzt das Thema medizinisch seriös ein? Hören Sie direkt in die Folge rein – die wichtigsten Punkte finden Sie hier kompakt zusammengefasst.

Das erwartet Sie in dieser Folge

  • 0 min – Einführung: Warum die Abnehmspritze aktuell das meistdiskutierte Thema in der Ästhetik ist
  • 1 min – Kosten und Rezeptpflicht: Was Patienten für Präparate wie Wegovy oder Mounjaro in der Apotheke zahlen
  • ab 1 min – Kassenleistung oder Privatzahlung? Wann eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse denkbar ist und wann nicht – inklusive Vergleich zur Magenverkleinerung

Die 3 wichtigsten Punkte der Folge

1. Die Abnehmspritze ist verschreibungspflichtig
Das ist der erste und entscheidende Punkt, den Dr. Molnar betont: Die Abnehmspritze ist ein Medikament und muss zwingend von einem Arzt rezeptiert werden. In seiner Privatpraxis stellt er dafür ein Privatrezept aus. Die Kosten werden anschließend direkt in der Apotheke beglichen – unabhängig von der Praxis.

2. Monatliche Kosten: rund 200 bis 300 Euro
Wer die Abnehmspritze privat zahlt, sollte sich auf Apothekenpreise von durchschnittlich etwa 200 Euro pro Monat einstellen. Wegovy startet laut Dr. Molnar bei rund 177 Euro in der Anfangsdosierung, Mounjaro liegt etwas höher. Je nach Dosierungsstufe können die Kosten auf bis zu 300 Euro monatlich steigen. Diese Preise werden von den Herstellern festgelegt und variieren entsprechend der verschriebenen Dosierung. Dr. Molnar klärt seine Patienten transparent über diese Kostenentwicklung auf – vor der Behandlung.

3. Kassenübernahme ist möglich – aber an klare Voraussetzungen geknüpft
Bei einer medizinisch begründeten Indikation, etwa bei massivem Übergewicht, kann eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung grundsätzlich in Frage kommen. Dr. Molnar verweist hier auf den Hausarzt oder Diabetologen als erste Anlaufstelle. Wer hingegen aus ästhetischen Gründen behandelt werden möchte, sollte die Kosten realistisch einkalkulieren – denn ästhetische Behandlungen sind keine Kassenleistung, und das hält Dr. Molnar auch für nachvollziehbar.

Ein Gedanke, der bleibt

„Ästhetik ist ja nicht medizinisch notwendig. Warum sollen wir die Kosten dann der Gesellschaft steigern?“ – Dr. Viktor Molnar bringt damit eine klare Haltung zum Ausdruck: Wer die Abnehmspritze aus ästhetischen Beweggründen nutzen möchte, trägt diese Entscheidung – und die damit verbundenen Kosten – eigenverantwortlich. Das ist kein Urteil, sondern eine sachliche Einordnung, die Patienten hilft, ihre Situation realistisch zu bewerten.

Jetzt reinhören

Folge 83 von Ästhetik on Air steht für Sie bereit. Dr. Viktor Molnar erklärt verständlich, worauf es bei der Abnehmspritze wirklich ankommt – medizinisch fundiert, ohne Übertreibungen und mit dem Blick für das, was für den einzelnen Patienten sinnvoll ist. Schalten Sie ein und informieren Sie sich.

Sie haben Fragen zur Abnehmspritze?

Wir nehmen uns Zeit, Ihre Wünsche zu verstehen und medizinisch sinnvoll einzuordnen. Vor jeder Behandlung steht eine ausführliche Beratung mit realistischer Einschätzung der Möglichkeiten und Grenzen. Wenn Sie mehr über die Abnehmspritze erfahren möchten oder wissen wollen, ob eine solche Behandlung für Sie in Frage kommt, vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin in der Privatpraxis von Dr. Viktor Molnar in Lahnstein. Jetzt Termin anfragen – wir freuen uns auf Ihr Vertrauen.

Zitate aus der Folge

Vollständiges Transkript

Automatisch generiert aus der Audio-Aufnahme

Sprecher 1 (0:00)

Ästhetik on Air. Informatives, Wissenswertes und Aufklärung aus der Welt der Ästhetik mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein.

Sprecher 2 (0:13)

Herr Dr. Molnar, heute sprechen wir über ein weiteres Thema, vielleicht das aktuell meistbesprochene Thema, würde ich fast schon sagen, denn wir sprechen über das Thema Abnehmspritze. Sie haben ja jetzt erzählt, das Ganze wird ja dann auch verschrieben, die Abnehmspritze wird verschrieben. Das Ganze hat ja dann aber auch einen Kostenpunkt. Wenn wir vielleicht erstmal über den sprechen. Was muss ich mir denn da so vorstellen?

Sprecher 3 (0:34)

Ja, also ganz wichtig, das ist ein Medikament, das heißt, muss immer ein Arzt rezeptieren. Also ich stelle dann ein Privatrezept aus, wenn, und die Patienten zahlen das halt dann selber. Wenn das eine kassenmedizinische Indikation hat, dann würde das die Kasse womöglich übernehmen. Das ist aber ein anderes Thema, da kriege ich ja nichts mit, wenn ich eine Privatpraxis habe. Also die Medikamentenkosten sind je nach Produkt im Schnitt etwa 200 € im Monat. Also bei Wegovy startet das ein bisschen günstiger bei 177, glaube ich, Apothekenpreis. Das kann dann höher gehen je nach Dosierung. Also je höher die Dosierung, desto teurer haben die Firmen das gemacht. Mounjaro ist ein bisschen teurer. Also im Schnitt muss man, glaube ich, ja bei der Anfangsdosis bei 200 Euro etwa rechnen. Das kann 250, wenn es super hoch geht, die Dosierung, dann auch eventuell 300 Euro sein. Das kommuniziere ich aber mit meinen Patienten. Das sind Apothekenpreise, das lege ich auch nicht fest. Das zahlt man dann in der Apotheke.

Sprecher 2 (1:29)

Können Sie sich denn vorstellen, auch wenn Sie jetzt nicht selber da irgendwie mit drin sind, dass das vielleicht sogar auch medizinisch notwendig ist, dass das dann von der Kasse übernommen werden könnte?

Sprecher 3 (1:42)

Ja, ja, das passiert ja auch jetzt schon. Also die Diskussion ist immer, mache ich zum Beispiel eine Magenverkleinerung, was eine große OP ist, habe ich ja schon mal erzählt, und hat auch enorm hohe Risikoraten. Und zum Beispiel in Frankreich wird ja auch schon überlegt, dass gerade bei massiv übergewichtigen Patienten, wo man eventuell ja eine OP machen würde, alternativ auch diese Therapie verschrieben wird. Also ja, das hängt von der Ausgangssituation ab. Ich würde, wenn jemand wirklich sehr viele Probleme hat, kann man auch gerne mit dem Hausarzt drüber reden oder mit den Diabetologen, je nachdem. Und da gibt es sehr viele Fälle, wo es auf Kasse geht, aber heutzutage weiß ich jetzt nicht mehr, weil ich wie gesagt in diesem System nicht mehr drin bin. Zu mir kommen halt die Patienten, die ästhetische Wünsche haben. Und da finde ich auch richtig, muss ich sagen, dass das dann die Kasse nicht zahlt. Weil Ästhetik ist ja nicht medizinisch notwendig. Warum sollen wir die Kosten dann der Gesellschaft steigern? Aber da muss man dann halt schauen. Also ich rate nur an, wenn sie Probleme hat, gerne mit dem Hausarzt darüber reden. Dann wird man ja rausfinden, ob er offen ist gegenüber oder sie gegenüber diesem Thema oder nicht.

Sprecher 1 (2:52)

Das war Ästhetik on Air mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein. Weitere Infos unter dr-molnar.de.

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