Worum es geht
In der 25. Folge von Ästhetik on Air spricht Moderator Maximilian Demann mit Dr. Viktor Molnar über ein Thema, das viele Patientinnen beschäftigt: die Brustvergrößerung mit Eigenfett. Was unterscheidet dieses Verfahren von klassischen Implantaten? Für wen kommt es überhaupt in Frage? Und was sollte man vor einer Entscheidung wissen? Dr. Molnar erklärt sachlich, welche Möglichkeiten […]
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In der 25. Folge von Ästhetik on Air spricht Moderator Maximilian Demann mit Dr. Viktor Molnar über ein Thema, das viele Patientinnen beschäftigt: die Brustvergrößerung mit Eigenfett. Was unterscheidet dieses Verfahren von klassischen Implantaten? Für wen kommt es überhaupt in Frage? Und was sollte man vor einer Entscheidung wissen? Dr. Molnar erklärt sachlich, welche Möglichkeiten und Grenzen diese Methode hat – und warum eine individuelle Beratung hier besonders wichtig ist.
Das erwartet Sie in dieser Folge
- Einführung in die Eigenfettvergrößerung – Was steckt hinter dem Verfahren, und wie unterscheidet es sich grundlegend von Implantaten?
- Anwachsrate und Planung – Warum wird bei der Eigenfettvergrößerung bewusst überkorrigiert, und was bedeutet das für das Ergebnis?
- Langzeitverhalten des transferierten Fetts – Welche Rolle spielen Gewichtsveränderungen nach dem Eingriff?
- Zielgruppen für das Verfahren – Wer profitiert besonders, und wer ist weniger geeignet?
Die drei wichtigsten Punkte der Folge
1. Lebende Fettzellen statt Fremdkörper
Bei der Eigenfettvergrößerung werden lebende Fettzellen aus dem eigenen Körper – etwa vom Bauch, Oberschenkel, den Flanken oder dem Becken – entnommen und in die Brust transferiert. Der entscheidende Vorteil gegenüber Implantaten: Es wird kein Fremdmaterial eingesetzt. Das bedeutet, es gibt keine typischen Implantat-bedingten Langzeitfragen wie einen möglichen Austausch nach Jahren. Wer sich für Eigenfett entscheidet, hat in der Regel nach ein bis zwei Eingriffen ein dauerhaftes Ergebnis – vorausgesetzt, das Körpergewicht bleibt stabil.
2. Anwachsrate lässt sich nicht vollständig steuern
Ein wesentlicher Unterschied zur Implantatvergrößerung ist, dass sich das Ergebnis nicht mit derselben Präzision planen lässt. Dr. Viktor Molnar erklärt dazu: Statistisch gesehen wachsen rund 80 Prozent der transferierten Fettzellen an. Deshalb wird der Eingriff bewusst leicht überkorrigiert, um das gewünschte Endvolumen zu erzielen. Diese Unsicherheit ist kein Mangel des Verfahrens, sondern eine biologische Gegebenheit, über die Patientinnen vor dem Eingriff realistisch aufgeklärt werden sollten.
3. Gewichtsveränderungen beeinflussen das Ergebnis
Da das transferierte Fett körpereigenes Gewebe ist, verhält es sich auch langfristig wie körpereigenes Fett: Bei deutlicher Gewichtsabnahme kann ein Teil des aufgebauten Brustvolumens wieder verloren gehen. Das ist ein wichtiger Aspekt, den Patientinnen bei ihrer Entscheidung berücksichtigen sollten. Gleichzeitig bedeutet es, dass das Ergebnis bei stabilem Gewicht langfristig erhalten bleibt – ganz ohne Implantat.
Für wen eignet sich die Eigenfettvergrößerung?
Dr. Molnar macht in der Folge deutlich, dass sehr schlanke Patientinnen für dieses Verfahren weniger geeignet sind – schlicht, weil nicht ausreichend Fettgewebe zur Entnahme vorhanden ist. Besonders gut geeignet sind hingegen Patientinnen, die ohnehin eine Körperkonturierung wünschen: zum Beispiel eine Fettabsaugung am Bauch oder an den Flanken, verbunden mit dem Wunsch nach einer dezenten Brustvergrößerung. „Zwei Fliegen mit einer Klatsche“, wie Dr. Molnar es im Gespräch formuliert – und das trifft die Erwartungshaltung vieler Patientinnen sehr gut.
Das Zitat der Folge
„Die Patienten, die schon immer ein bisschen kräftiger waren und sagen, ich möchte am Bauch bisschen absaugen und gleichzeitig meine Brust vergrößern – die sind sehr gut geeignet für dieses Verfahren.“
– Dr. Viktor Molnar
Jetzt reinhören
Die vollständige Folge 25 von Ästhetik on Air mit Dr. Viktor Molnar steht Ihnen im Audio-Player auf dieser Seite zur Verfügung. Hören Sie rein und erfahren Sie, welche Fragen Maximilian Demann an den Facharzt stellt – und wie Dr. Molnar die Unterschiede zwischen Eigenfett und Implantaten aus medizinischer Sicht einordnet. Der Behandlungsplan wird individuell auf Ihre Anatomie, Ihre Ziele und Ihre Ausgangssituation abgestimmt. Moderne ästhetische Medizin bedeutet für uns: sorgfältig planen, präzise behandeln und natürlich bleiben.
Interesse an einer persönlichen Beratung?
Vor jeder Behandlung steht eine ausführliche Beratung mit realistischer Einschätzung der Möglichkeiten und Grenzen. Wenn Sie mehr über die Eigenfettvergrößerung erfahren oder wissen möchten, ob das Verfahren für Sie in Frage kommt, nehmen Sie gerne Kontakt mit der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein auf. Wir nehmen uns Zeit, Ihre Wünsche zu verstehen und medizinisch sinnvoll einzuordnen – diskret, persönlich und ohne Druck. Jetzt Beratungstermin anfragen.
Zitate aus der Folge
Vollständiges Transkript
Automatisch generiert aus der Audio-Aufnahme
Intro (0:00)
Ästhetik on Air. Informatives, Wissenswertes und Aufklärung aus der Welt der Ästhetik mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein.
Maximilian Demann (0:13)
Herr Dr. Molnar, heute sprechen wir über die Brustvergrößerung mit Eigenfett. Was muss ich mir denn darunter vorstellen? Was ist das?
Dr. Viktor Molnar (0:20)
Also Eigenfettbrustvergrößerung ist ja sozusagen Konkurrenz zu Implantatvergrößerung. Großer Unterschied, dass wir Eigenfetttransfer, also mit Eigenfett transferieren, lebende Fettzellen in die Brust spritzen. Und das führt auch dazu, dass im Gegensatz zu Implantaten wir nicht garantieren können, dass durch eine Operation alle Fettzellen einwachsen. Das ist ein grosser Unterschied. Wir gehen davon aus, statistisch gesehen, dass um die 80% der Fettzellen anwachsen und entsprechend wird auch die Operation geplant, also leicht überkorrigiert, damit man ein Volumen so wie man Implantate bekommt. Allerdings langfristig kann es dazu kommen, wenn die Patienten zu- oder abnehmen, dass die wiederum dieses Fett, was ja vom Bauch kommen kann, vom Oberschenkel kommen kann, vom Becken, von Flanken kommen kann, ja durch Gewichtsabnahme wieder verloren geht. Der große Vorteil aber ist, dass wir halt keine Fremdkörper haben. Also Implantate müssen ja immer mal wieder ausgetauscht werden. Früher hat man 10 Jahre gesagt, das gibt es nicht mehr. Also die können 20, 40, 25 Jahre drin bleiben, wenn die keine Probleme machen. Und die letzten, die neuesten Generationen machen keine Probleme mehr. Aber Eigenfett ist, wie gesagt, einmalige Operation oder zweimal, je nach Größenwunsch. Und das ist halt dann ohne Fremdkörper.
Maximilian Demann (1:38)
Und welche Patientinnen und Gruppen kommen da dann zu Ihnen bei dem Thema?
Dr. Viktor Molnar (1:42)
Also natürlich nicht die, die sehr schlank sind. Also die haben ja kaum Fett und deshalb Eher die Patienten, die schon immer ein bisschen kräftiger waren, die sagen, ich möchte zwei Fliegen mit einer Klatsche erwischen, sozusagen, also gerne am Bauch bisschen absaugen und gleichzeitig meine Brust vergrößern. Die Patienten sind sehr gut geeignet für dieses Verfahren.
Outro (2:05)
Das war Ästhetik on Air mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein. Weitere Infos unter www.dr-molnar.de.