Worum es geht
In Folge 35 von Ästhetik on Air spricht Dr. Viktor Molnar mit Maximilian Demann über die Ultherapie – ein Verfahren, das in seiner Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein eingesetzt wird. Was kostet die Behandlung, wann zeigt sie Wirkung – und gibt es medizinische Indikationen? Die Antworten sind aufschlussreich und manchmal […]
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In Folge 35 von Ästhetik on Air spricht Dr. Viktor Molnar mit Maximilian Demann über die Ultherapie – ein Verfahren, das in seiner Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein eingesetzt wird. Was kostet die Behandlung, wann zeigt sie Wirkung – und gibt es medizinische Indikationen? Die Antworten sind aufschlussreich und manchmal überraschend ehrlich.
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Das sind die Themen dieser Folge
- Einführung in die Ultherapie und wie das Verfahren in der Praxis eingesetzt wird
- Preisübersicht: von kleinen Arealen bis zu großen Behandlungsbereichen
- Warum die Wirkung ein Jahr auf sich warten lässt – und was in dieser Zeit im Gewebe passiert
- Kombination der Ultherapie mit anderen Verfahren wie Radiesse oder Infusionstherapien
- Gibt es medizinische Indikationen für die Ultherapie? Dr. Molnar gibt eine ehrliche Einschätzung
Die 3 wichtigsten Punkte der Folge
1. Die Kosten hängen vom Aufwand ab
Dr. Molnar erklärt, dass der Preis für eine Ultherapie stark davon abhängt, wie viel Fläche behandelt wird und wie viele sogenannte Lines – also Auslösungen des Geräts – notwendig sind. Kleine Areale wie das Augenbrauen-Lifting oder die Augenpartie beginnen ab etwa 500 Euro. Mundfalten liegen laut Dr. Molnar bei rund 600 Euro, während größere Bereiche wie Mittelgesicht, Hals oder Dekolleté bis zu 1.500 Euro kosten können. Der Behandlungsplan wird individuell auf Ihre Anatomie, Ihre Ziele und Ihre Ausgangssituation abgestimmt.
2. Geduld ist Teil der Behandlung
Ein zentraler Punkt dieser Folge: Die Wirkung der Ultherapie entfaltet sich über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr. Das Gewebe arbeitet nach der Behandlung eigenständig weiter und stimuliert die körpereigene Kollagenproduktion. Eine Wiederholung der Behandlung vor Ablauf dieses Jahres ist laut Dr. Molnar in der Regel nicht sinnvoll. Wer dieses Verfahren in Betracht zieht, sollte realistische Erwartungen mitbringen – und die nötige Zeit dafür einplanen.
3. Keine kassenärztliche Leistung – auch nicht bei Asymmetrien
Maximilian Demann stellt die Frage, ob die Ultherapie auch medizinisch indiziert sein kann. Dr. Molnar antwortet differenziert: Er berichtet von Patienten mit sichtbaren Gesichtsasymmetrien, bei denen eine Seite gezielter oder häufiger behandelt wurde. Dennoch ist die Ultherapie keine Kassenleistung – auch nicht bei funktionell relevanten Befunden wie tief hängenden Augenbrauen oder Schlupflidern. Falten gelten medizinisch nicht als Erkrankung. Ihre Sicherheit und eine realistische Aufklärung haben hohe Priorität – und dazu gehört auch diese klare Information.
Das Zitat der Folge
„Die Wirkung erwarten wir in einem Jahr. Und dann nicht vor einem Jahr würde man das wiederholen. Also ein Jahr Geduld haben, weil muss nicht früher sein. Das Gewebe arbeitet.“
– Dr. Viktor Molnar
Fazit
Ultherapie ist ein Verfahren, das Zeit braucht – und genau das macht es besonders. Wer sich auf den Prozess einlässt und realistische Erwartungen mitbringt, kann von einer natürlich wirkenden Straffung profitieren. Dr. Molnar macht deutlich: Moderne ästhetische Medizin bedeutet für uns – sorgfältig planen, präzise behandeln und natürlich bleiben. Ob die Ultherapie für Sie geeignet ist und welche Kombination mit anderen Verfahren sinnvoll sein könnte, lässt sich nur in einer individuellen Beratung klären.
Jetzt Beratungsgespräch vereinbaren
Vor jeder Behandlung steht eine ausführliche Beratung mit realistischer Einschätzung der Möglichkeiten und Grenzen. Wenn Sie mehr über die Ultherapie erfahren oder einen persönlichen Termin in der Privatpraxis in Lahnstein vereinbaren möchten, finden Sie alle Informationen unter drmolnar.de. Wir nehmen uns Zeit, Ihre Wünsche zu verstehen und medizinisch sinnvoll einzuordnen.
Zitate aus der Folge
Vollständiges Transkript
Automatisch generiert aus der Audio-Aufnahme
Intro (0:00)
Ästhetik on Air. Informatives, Wissenswertes und Aufklärung aus der Welt der Ästhetik mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein.
Maximilian Demann (0:13)
Herr Dr. Molnar, wir sprechen heute über das Thema Ultherapie. Das Ganze, Sie haben es gesagt, Sie machen es ja selber und bei Ihnen auch in der Praxis. Können Sie so vielleicht den Hörern, weil das auch eine Frage ist, die öfters mal kommt, wenn wir über Sachen sprechen, die Sie uns ja schon vorgestellt haben. Was muss man sich da preislich so vorstellen?
Dr. Viktor Molnar (0:29)
Ja, genau, das hängt dann vom Aufwand ab und wie viel wie lange ich arbeiten muss und wie viele Lines, also wie oft muss ich das Gerät auslösen. Die Preise beginnen etwa ab 500 Euro für kleine Areale, sage ich mal, wie Augenbrauenlifting oder Auge. Mundfalten kann man behandeln, das kostet vielleicht 600 Euro, glaube ich, müsste ich selber nachgucken. Große Areale wie Mittelgesicht oder Hals oder Dekolleté können 1500 Euro kosten.
Maximilian Demann (0:54)
Und das Ganze dann ein Jahr hält, das haben Sie gesagt?
Dr. Viktor Molnar (0:57)
Genau, die Wirkung erwarten wir in einem Jahr. Und dann nicht vor einem Jahr würde man das wiederholen. Also ein Jahr Geduld haben, weil muss nicht früher sein. Das Gewebe arbeitet und man kann theoretisch auch das kombinieren, je nachdem was für eine Situation wir haben, mit anderen Verfahren wie Radiesse oder Infusionstherapien in meiner Praxis, die auch die Kollagenbildung unterstützen können.
Maximilian Demann (1:18)
Vielleicht, ich finde eine Frage noch interessant, weil Sie sagten, man kennt das Sprichwort, wer schön sein will, muss leiden. Gibt es diese Einsatzmöglichkeit dieser Therapie auch, dass es medizinisch notwendig ist? Also gibt es da auch Fälle von?
Dr. Viktor Molnar (1:33)
Jein. Also ich hatte schon Patienten, die auf der einen Seite, sage ich mal, mehr Probleme hatten, teilweise so was wie eine Gesichtslähmung, waren nicht richtig in Gesichtslähmung, aber die hatten eine sichtbare Asymmetrie gehabt. Und dann tut man dann halt die eine Seite vielleicht mehr behandeln oder häufiger. Aber das ist trotzdem nichts, was die Kasse bezahlt. Das ist alles Schönheit, alles Ästhetik. Falten sind ja nicht krankhaft. Das nicht. Vielleicht kann ich noch da für die Schlupflider, so zum Beispiel, wenn tiefe Augenbrauen da sind und da die Augenbrauen angehoben werden müssten. Aber auch das ist nichts, was die Kasse bezahlt. Also leider nicht. Ist keine medizinische Indikation.
Outro (2:16)
Das war Ästhetik on Air mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein. Weitere Infos unter dr-mollner.de.