Worum es geht
In der 43. Folge von Ästhetik on Air widmet sich Dr. Viktor Molnar einem Thema, das in der ästhetischen Medizin zunehmend an Bedeutung gewinnt: Infusionstherapien – nicht nur als Begleitung nach operativen Eingriffen, sondern auch als prophylaktische Maßnahme im Alltag. Maximilian Demann stellt die entscheidende Frage: Können solche Infusionen auch abseits von Operationen sinnvoll sein? […]
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In der 43. Folge von Ästhetik on Air widmet sich Dr. Viktor Molnar einem Thema, das in der ästhetischen Medizin zunehmend an Bedeutung gewinnt: Infusionstherapien – nicht nur als Begleitung nach operativen Eingriffen, sondern auch als prophylaktische Maßnahme im Alltag. Maximilian Demann stellt die entscheidende Frage: Können solche Infusionen auch abseits von Operationen sinnvoll sein? Die Antwort ist differenzierter, als man zunächst vermuten würde.
Darum geht es in dieser Folge
- Einführung in die Ästhetik: Kontext und Ausgangsfrage rund um Infusionstherapien in der plastisch-ästhetischen Praxis
- Prophylaktischer Einsatz im Alltag: Für wen kommen Infusionen auch außerhalb von Operationen in Frage – und warum?
- Bioverfügbarkeit und Nährstoffversorgung: Warum intravenöse Gabe und orale Nahrungsergänzung nicht dasselbe sind
- Persönliche Erfahrungen aus der Praxis: Was Dr. Molnar selbst anwendet – und warum er nur empfiehlt, was er kennt
- Abschluss und weitere Informationen: Wo Sie mehr erfahren und einen Beratungstermin vereinbaren können
Die drei Kernpunkte dieser Folge
1. Infusionstherapie ist nicht nur etwas für den Operationssaal
Ein zentrales Thema der Folge ist die Frage, ob Infusionstherapien auch prophylaktisch – also ohne konkreten medizinischen Eingriff – sinnvoll eingesetzt werden können. Dr. Molnars Antwort: Ja, und zwar für ein breites Spektrum an Menschen. In seiner Praxis stehen rund 15 verschiedene Infusionsvarianten zur Verfügung – darunter solche zur Unterstützung des Immunsystems, speziell abgestimmte Kombinationen für Veganer sowie Infusionen mit Aminosäuren und Spurenelementen. Der Behandlungsplan wird individuell auf Ihre Anatomie, Ihre Ziele und Ihre Ausgangssituation abgestimmt.
2. Bioverfügbarkeit: Was der Körper wirklich aufnimmt
Ein wissenschaftlich relevanter Aspekt, den Dr. Molnar in dieser Folge klar herausarbeitet: Der Unterschied zwischen dem Schlucken von Nahrungsergänzungsmitteln und der intravenösen Gabe. Wenn Nährstoffe oral eingenommen werden, baut der Magen – genauer gesagt Magensäure und Dünndarm – einen erheblichen Teil der Wirkstoffe ab, bevor sie im Blut ankommen. Bei einer Infusion hingegen gelangen die Substanzen direkt in den Blutkreislauf und stehen dem gesamten Organismus unmittelbar zur Verfügung. Das ist kein Heilversprechen, aber ein medizinisch nachvollziehbarer Wirkmechanismus, der die Diskussion um Infusionstherapien in einem neuen Licht erscheinen lässt.
3. Nur empfehlen, was man selbst kennt – Erfahrungen aus erster Hand
Was diese Folge besonders nahbar macht: Dr. Molnar teilt offen mit, dass er selbst regelmäßig Infusionstherapien erhält – einmal im Monat eine individuell zusammengestellte Kombination, die er als positiv für seine Energie und Belastbarkeit im Praxisalltag beschreibt. Auch seine Frau nimmt an dieser Form der Therapie teil, um die Wirksamkeit aus eigener Erfahrung beurteilen zu können. Sein Grundsatz: Was er seinen Patientinnen und Patienten anbietet, hat er selbst erprobt oder an nahestehenden Personen beobachtet. Moderne ästhetische Medizin bedeutet für uns: sorgfältig planen, präzise behandeln und natürlich bleiben – und das gilt auch für begleitende Therapien.
Das Zitat der Folge
„Alles, was ich anbiete in meiner Praxis, probiere ich entweder an mir aus oder auch an meinen Angehörigen.“ – Maximilian Demann
Jetzt reinhören
Die vollständige Folge 43 von Ästhetik on Air finden Sie direkt in unserem Audio-Player auf dieser Seite. Dr. Viktor Molnar und sein Gesprächspartner sprechen offen, verständlich und ohne Fachbegriff-Barriere über ein Thema, das viele beschäftigt – und das weit über den Operationssaal hinausgeht. Hören Sie rein und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.
Sie möchten mehr erfahren?
Vor jeder Behandlung steht eine ausführliche Beratung mit realistischer Einschätzung der Möglichkeiten und Grenzen. Wenn Sie neugierig geworden sind, ob eine Infusionstherapie auch für Sie in Frage kommt – prophylaktisch oder begleitend –, sprechen Sie uns gerne an. Wir nehmen uns Zeit, Ihre Wünsche zu verstehen und medizinisch sinnvoll einzuordnen. Vereinbaren Sie jetzt Ihr persönliches Beratungsgespräch in der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein – unkompliziert unter drmolnar.de.
Zitate aus der Folge
Vollständiges Transkript
Automatisch generiert aus der Audio-Aufnahme
Intro (0:00)
Ästhetik on Air. Informatives, Wissenswertes und Aufklärung aus der Welt der Ästhetik. Mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein. Herr Dr. Molnar, heute sprechen wir über das Thema Fast-Track-Chirurgie und ganzheitliche Behandlung. Ich hätte vielleicht zu dieser Infusion noch eine vielleicht laienhafte Frage. Ja, das klingt ja alles sehr, sehr, sehr positiv und sehr gut und beschleunigt ja vor allen Dingen dann auch die Regeneration und alles drumherum. Ist so was nicht aber, was man vielleicht auch einfach prophylaktisch im Alltag integrieren könnte? Natürlich vielleicht nicht in dieser Dosierung, wie es dann ist nach einer Operation, aber geht das auch?
Maximilian Demann (0:38)
Genau, also ich habe etwa 15 verschiedene Infusionsmöglichkeiten. Also auch immunsystemunterstützend oder auch für Veganer, die vielleicht durch die Ernährung vielleicht andere Elemente, Spurenelemente noch bräuchten oder Aminosäuren. Hier gibt es auch Riesendiskussionen: Ist überhaupt so eine Infusionstherapie notwendig? Also wenn man da jetzt recherchiert, dann werden zum gibt zwei Gruppen. Die eine sagt, das ist Quatsch, ja, ist Salat und wird schon gut. Die andere Gruppe sagt, in den letzten Jahren sieht man, und es gibt auch Studien, dass zum Beispiel ein Salat jetzt gar nicht mehr so viele Nährstoffe hat wie vor 20 Jahren. Also ich esse einen Salat, dann ist nicht mehr so viel, wie wenn ich das, wie gesagt, früher gegessen hätte. Und es gibt zum Beispiel in den USA Menschen, die, ich glaube, der heißt Ryan Johnson oder Brian Johnson heißt sein Name, ein ganz, ganz reicher Mensch, der seinen Alter 10, 15 Jahre zurückgedreht hat. Und da hat man auch gesehen, er macht sehr, sehr viele Sachen, auch sehr exotische Sachen. Aber man sieht schon, dass diese Produkte in bestimmten Kombinationen sehr viel helfen können. Ich sage immer so, also ich erkläre es auch, es ist nie ein Versprechen. Also bei meinen Patienten habe ich sehr positive Ergebnisse gesehen, also sehr positiver Aspekt. Aber da kann man prophylaktisch tatsächlich zu mir reinkommen. Also prinzipiell Sportler, ich bin sicher, dass Hochleistungssportler auch Infusionen bekommen oder eine spezielle Ernährungstherapie, die dann auch dazu führen, dass diese Elemente im Körper ankommen. Aber wenn man jetzt zum Beispiel nur Nahrungsergänzungsmittel schluckt, dann wissen wir, dass die Bioverfügbarkeit, also wie viel da ankommt im Blut, deutlich geringer ist, weil der Magen, Magensäure oder Dünndarm das abbaut. Und deshalb ist meiner Meinung nach ein logischer Gedanke, dass man das in die Vene spritzt, weil dann ist es ja sofort im System drin. Der kann überall zu allen Organen hin. Haut überall hin. Aber ich weiß, dass hier viele Kollegen sagen würden, das ist Quatsch und braucht man nicht. Aber dann gibt es halt die andere Gruppen oder auch andere Patienten, die das schon erlebt haben oder verwenden, die sagen, ich merke einen Unterschied, also eine Verbesserung von meinem Körper. Sei es psychisch, sei es auch organisch. Aber ich habe es mir gesagt, ich schade dadurch meiner Patientin auf keinen Fall. Ich sehe das als positiv und ich selber verwende das. Also ich bekomme durch meine Mitarbeiterin einmal im Monat so einen Guaifenesin-Trip. Das ist so ein Ja, so eine Infusion, die sehr viele Substanzen enthält, alles auf sich abgestimmt. Und ich fühle mich da sicher wohler. Also ich fühle mich von der Energie, von meiner Belastbarkeit in meiner Praxis besser. Übrigens, alles, was ich anbiete in meiner Praxis, probiere ich entweder an mir aus oder auch an meinen Angehörigen. Und meine Frau hat auch, also sie kriegt auch einmal im Monat so eine Infusionstherapie, auch zum Gucken, ja, okay, merkt sie da was? Also das, was ich jetzt anbiete, hat es auch einen Sinn? Und ich recherchiere auch sehr viel. Also Stets gucke ich nach neuen Studien. Gibt es da eventuell Ablehnungen dagegen und wenn ja, warum?
Outro (3:22)
Das war Ästhetik on Air mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein. Weitere Infos unter drmolnar.de.