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Podcast-Folge · Ästhetik on Air

Folge 62 – Einführung in das Mommy Makeover

Max Demann · Dr. Viktor Molnar · 20. August 2026

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Aktuelles Kapitel

Einführung in die Ästhetik

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Statistisch gesehen hat man dann häufiger Komplikationen, wenn man Kombinationsoperationen macht.

Dr. Viktor Molnar

Oft muss man da sich die sogenannte Rektusdiastase, Rektusschwäche, also der Muskel, Bauchwandschwäche nach Schwangerschaften muss man auch rekonstruieren.

Dr. Viktor Molnar

Es gibt mehrere Wunden. Also es gibt Bauch, Brust, der Körper weiß gar nicht, wo soll ich mich jetzt priorisieren, was ist jetzt wichtiger?

Dr. Viktor Molnar

Die Brüste können nach Stillen sehr, sehr leer werden. Das heißt, Volumen fehlt.

Dr. Viktor Molnar

Ich gehe mit mehr Risiko aus der OP raus eventuell.

Dr. Viktor Molnar

Die wichtigste Aussage ist, was die Patienten möchten.

Dr. Viktor Molnar

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Worum es geht

Was verändert sich nach Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit am Körper – und welche medizinisch sinnvollen Möglichkeiten gibt es, diese Veränderungen zu behandeln? Genau darum geht es in Folge 62 von Ästhetik on Air. Moderator Maximilian Demann spricht mit Dr. Viktor Molnar über das sogenannte Mommy Makeover: welche Eingriffe dabei typischerweise in Frage kommen, wie eine […]

Dieser Beitrag wurde automatisch aus der Audio-Aufnahme transkribiert und redaktionell aufbereitet.

Was verändert sich nach Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit am Körper – und welche medizinisch sinnvollen Möglichkeiten gibt es, diese Veränderungen zu behandeln? Genau darum geht es in Folge 62 von Ästhetik on Air. Moderator Maximilian Demann spricht mit Dr. Viktor Molnar über das sogenannte Mommy Makeover: welche Eingriffe dabei typischerweise in Frage kommen, wie eine individuelle Beratung aussieht und warum die Frage nach Sitzungsplanung und Narkosedauer medizinisch entscheidend ist. Eine Folge, die Klarheit schafft – sachlich, ehrlich und ohne falsche Erwartungen.

Das erwartet Sie in dieser Folge

  • Einführung in das Mommy Makeover (ab Minute 0): Welche Eingriffe an Brust und Bauch nach Schwangerschaften typischerweise sinnvoll sein können – von der Brustvergrößerung mit Implantaten oder Eigenfett über die Bruststraffung bis zur Bauchdeckenstraffung und Rektusdiastase-Korrektur.
  • Die individuelle Beratung (ab Minute 1): Wie der erste Beratungstermin bei Dr. Molnar abläuft, welche Fragen im Mittelpunkt stehen und wie gemeinsam ein persönlicher Behandlungsplan entwickelt wird.
  • Dauer und Narkose der Eingriffe (ab Minute 2): Warum Kombinationsoperationen statistisch mehr Risiken mit sich bringen und weshalb Dr. Molnar in den meisten Fällen empfiehlt, Eingriffe auf zwei Sitzungen aufzuteilen.

Die drei wichtigsten Punkte der Folge

  1. Brust und Bauch – unterschiedliche Eingriffe, individuell geplant: Nach dem Stillen verlieren viele Brüste deutlich an Volumen oder werden hängend. Je nach Ausgangssituation kommen Implantate, Eigenfett oder eine Straffung in Frage. Am Bauch steht häufig die Bauchdeckenstraffung im Vordergrund – oft verbunden mit der Korrektur einer Bauchwandschwäche (Rektusdiastase), die durch Schwangerschaften entstanden ist.
  2. Der Wunsch der Patientin kommt zuerst: Im ersten Beratungsgespräch geht es zunächst darum zu verstehen, was der Patientin am wichtigsten ist – ob eher die Brust oder der Bauch im Fokus steht, und bis wann ein Ergebnis erreichbar sein soll. Erst auf dieser Grundlage wird ein medizinisch sinnvoller Plan erstellt.
  3. Kombinationsoperationen: Komfort versus Risiko: Viele Patientinnen wünschen sich, alles in einer Sitzung erledigen zu lassen. Dr. Molnar erklärt klar, warum längere Kombinationsoperationen in Studien mit statistisch höheren Komplikationsraten verbunden sind – und warum er deshalb meist zu zwei getrennten Eingriffen rät.

Das Zitat der Folge

„Einmal Ausfall, aber ich gehe mit mehr Risiko aus der OP raus eventuell. Deshalb empfehle ich meistens, das nicht in einer Sitzung zu machen.“
– Dr. Viktor Molnar

Warum diese Folge hörenswert ist

Bei einem Mommy Makeover geht es nicht um ein neues Ideal, sondern um eine Körperform, mit der Sie sich wieder wohler fühlen können. Dr. Molnar nimmt sich in dieser Folge Zeit, die medizinischen Zusammenhänge verständlich zu erklären – ohne Beschönigung, aber auch ohne Panikmache. Besonders wertvoll: die ehrliche Einschätzung zu Kombinationsoperationen, die in der öffentlichen Diskussion oft zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Moderne ästhetische Medizin bedeutet für uns: sorgfältig planen, präzise behandeln und natürlich bleiben.

Hören Sie jetzt in Folge 62 von Ästhetik on Air rein – den Audio-Player finden Sie direkt auf dieser Seite.

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Nach Schwangerschaft, Geburt oder Stillzeit können sich Brust, Bauch und Körperkontur deutlich verändern. Wir beraten Sie seriös zu passenden Möglichkeiten – individuell, ohne Druck und mit einer realistischen Einschätzung dessen, was medizinisch sinnvoll ist. Der Behandlungsplan wird individuell auf Ihre Anatomie, Ihre Ziele und Ihre Ausgangssituation abgestimmt. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Beratungstermin in der Privatpraxis von Dr. Viktor Molnar in Lahnstein.

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Zitate aus der Folge

Vollständiges Transkript

Automatisch generiert aus der Audio-Aufnahme

Intro (0:00)
Ästhetik on Air. Informatives, Wissenswertes und Aufklärung aus der Welt der Ästhetik mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein.

Maximilian Demann (0:13)
Herr Dr. Molnar, wir sprechen heute über das Thema Mami-Makeover. Das heißt, wenn wir jetzt Brust und Bauch vielleicht nehmen, was sind denn da die typischen Eingriffe, die Sie da machen? Ist das dann, weil wir haben ja zum Beispiel schon mal über Bauchdeckenstraffung gesprochen, ist das dann so was oder was wird da gemacht?

Dr. Viktor Molnar (0:27)
Absolut. Also wenn wir es von den Brüsten jetzt reden, dann die Brüste können nach Stillen sehr, sehr leer werden. Das heißt, Volumen fehlt. Dann tut man zum Beispiel mit Implantaten die Brüste wieder vergrößern, neu formen oder mit Eigenfett. Oder wenn die Brüste hängen, also die werden leer und hängend, aber sind groß genug, dann kann man zum Beispiel auch straffen. Beim Bauch ist eindeutig Straffung, also Bauchdeckenstraffung. Ob das jetzt eine Mini-Bauchdeckenstraffung ist oder eine komplette Bauchdeckenstraffung ist, hängt davon ab, wie die Ausgangssituation ist. Aber oft muss man da sich die sogenannte Rektusdiastase, Rektusschwäche, also der Muskel, Bauchwandschwäche nach Schwangerschaften muss man auch rekonstruieren. Deshalb ist es meistens eine klassische Bauchdeckenstraffung, was man durchführt, und manchmal sogar Fettabsaugungen, aber das ist eher selten.

Maximilian Demann (1:11)
Das heißt, wenn wir dann auch so ein bisschen wieder da reingehen, ich habe jetzt meinen ersten Beratungstermin bei Ihnen, wie sieht das dann aus? Erstellen Sie dann so einen Plan? So stellen Sie sich das vor? Absolut.

Dr. Viktor Molnar (1:23)
Also es ist die wichtigste Aussage, ist, was die Patienten möchten. Was ist das Wichtigste. Also manche kommen und sagen, also die Brüste möchte ich auf jeden Fall bis zum Sommer, bis zum ersten Sommerurlaub, Sommerferien mit den Kindern, Bikinizzeit schön haben. Oder umgekehrt, der Bauch ist wichtiger. Das heißt, die Patienten sagen, was ist der Wunsch, und dann muss man entscheiden, kann man das in einer Sitzung machen, also Bauch und Brust, oder sollte man das lieber teilen in 2 Sitzungen nacheinander.

Maximilian Demann (1:52)
Genau, da sind wir bei dem, was Sie auch schon sagten, wie lange so was dann auch dauert. Sie haben gesagt, also Sie wollen es nicht ausreizen, also dass je mehr Stunden man ja auch, weil man ist ja auf jeden Fall, ist das dann eine Narkosegeschichte auch, die Eingriffe?

Dr. Viktor Molnar (2:05)
Absolut. Also eine super kleine Straffung kann man natürlich in örtlicher Betäubung machen, aber meistens ist es, dass ich schon größere Operationen mit Narkosen, die pro Bereich Bauch oder Brust 2 Stunden dauern können, und wenn man da jetzt das unnötig in die Länge zieht, also es gibt sehr viele Studien darüber, dass lange Operationen, Kombioperationen immer mehr Risiken haben. Also statistisch gesehen hat man dann häufiger Komplikationen, wenn man Kombinationsoperationen macht, weil die Patienten sind ellenlang in Narkose, die können ein bisschen auskühlen dabei und vor allem auch, es gibt mehrere Wunden. Also es gibt Bauch, Brust, der Körper weiß gar nicht, wo soll ich mich jetzt priorisieren, was ist jetzt wichtiger? Und das Immunsystem ist dann manchmal auch überfordert. Deshalb sieht man statistisch definitiv in Studien, Dass Kombinationsoperationen eigentlich nachteilig sind, klar. Viele Patienten möchten einmal ausfallen, einmal Urlaub nehmen, weil das meistens ja eine ästhetische Operation ist, also die Kasse nicht zahlt. Man kann nicht sich krankmelden lassen. Also einmal Ausfall, aber da muss man immer abwägen, okay, einmal Ausfall, aber ich gehe mit mehr Risiko aus der OP raus eventuell. Und deshalb empfehle ich meistens, das nicht in einer Sitzung zu machen.

Outro (3:16)
Das war Ästhetik on Air mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein. Weitere Infos unter dr-mollner.de.

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