Worum es geht
In der 74. Folge von Ästhetik on Air widmet sich Dr. Viktor Molnar einem Thema, das viele Menschen beschäftigt: die Korrektur des Halses. Ob sichtbare Narben, Doppelkinn oder schlaffe Haut – es gibt mehr Möglichkeiten, als man zunächst denkt. Im Gespräch mit Maximilian Demann sortiert Dr. Molnar die Verfahren sachlich und erklärt, was wirklich Sinn […]
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In der 74. Folge von Ästhetik on Air widmet sich Dr. Viktor Molnar einem Thema, das viele Menschen beschäftigt: die Korrektur des Halses. Ob sichtbare Narben, Doppelkinn oder schlaffe Haut – es gibt mehr Möglichkeiten, als man zunächst denkt. Im Gespräch mit Maximilian Demann sortiert Dr. Molnar die Verfahren sachlich und erklärt, was wirklich Sinn ergibt und wo Vorsicht geboten ist.
Darum geht es in dieser Folge
- Welche operativen Verfahren bei der Halskorrektur zur Verfügung stehen
- Nicht-operative Alternativen und ihre realistischen Möglichkeiten
- Welche Methoden Dr. Molnar selbst anwendet – und welche nicht, und warum
Operative Verfahren: Narbe vorne oder versteckt hinter dem Ohr
Wenn es um operative Eingriffe am Hals geht, nennt Dr. Molnar zwei klassische Zugangswege: eine direkte Korrektur mit einer Naht beziehungsweise Narbe unterhalb des Kinns oder im vorderen Halsbereich – oder die elegantere Variante im Rahmen eines Facelifts. Dabei wird der Schnitt so geführt, dass er hinter dem Ohr im Bereich des behaarten Nackens versteckt wird. Der Vorteil: Es entstehen keine sichtbaren Narben. Was Social-Media-Berichte über vermeintlich neuartige oder exotische Methoden versprechen, begegnet Dr. Molnar mit klarer Zurückhaltung: „Kirche im Dorf lassen“ ist sein Rat.
Nicht-operative Optionen: Vielfältig – aber mit realistischen Erwartungen
Wer keinen operativen Eingriff möchte oder kann, hat durchaus Alternativen – auch wenn deren Wirkung in der Regel begrenzt ist. Dr. Molnar erklärt im Gespräch, welche Verfahren grundsätzlich in Betracht kommen:
- Ultherapie: Ein Verfahren, das Dr. Molnar selbst anwendet und das die Haut durch Ultraschallenergie straffen kann.
- Radiesse: Ein kollagenbildendes Produkt, das in den Hals injiziert werden kann und zur Verbesserung der Hautqualität beiträgt.
- Botulinumtoxin: Im sogenannten Off-Label-Use möglich, also außerhalb der offiziell zugelassenen Anwendung, und kann in bestimmten Fällen einen Beitrag leisten.
- Fadenlifting: Dr. Molnar führt dieses Verfahren selbst nicht durch, verweist aber darauf, dass Kollegen damit gute Ergebnisse erzielen können.
- Laser: Eine weitere Option für kleinere Korrekturen, ebenfalls mit begrenztem Wirkungsspektrum.
- Fettwegspritze und Kryolipolyse: Beide Methoden kommen bei Doppelkinn oder lokalen Fettansammlungen in Frage. Dr. Molnar bietet sie selbst nicht an, da er von ihrer Wirksamkeit nicht vollständig überzeugt ist – räumt aber ein, dass andere Kolleginnen und Kollegen damit erfolgreich arbeiten.
3 Kernpunkte aus dieser Folge
- Operative Verfahren bieten die umfassendsten Ergebnisse – insbesondere das Facelift mit versteckter Narbenführung gilt als ästhetisch hochwertigste Lösung bei ausgeprägteren Befunden.
- Nicht-operative Methoden sind vielfältig, aber begrenzt – sie eignen sich vor allem für kleinere Korrekturen und sollten mit realistischen Erwartungen angegangen werden.
- Nicht jeder Arzt bietet jedes Verfahren an – und das ist kein Nachteil, sondern ein Zeichen für Qualitätsbewusstsein. Dr. Molnar erklärt offen, welche Methoden er selbst nicht durchführt und warum.
Das Zitat der Folge
„Sie sehen, viele Versuche gibt es, weil es keine eine Lösung gibt.“
– Dr. Viktor Molnar
Dieser Satz bringt den Kern der Folge auf den Punkt: Die Halskorrektur ist kein Einheitsthema. Welches Verfahren passt, hängt vom individuellen Befund, den persönlichen Wünschen und den medizinischen Voraussetzungen ab. Genau das macht eine fundierte Beratung so wichtig.
Jetzt reinhören
Die vollständige Folge 74 finden Sie direkt im Audio-Player oben auf dieser Seite. Dr. Molnar und Maximilian Demann sprechen offen, sachlich und verständlich über ein Thema, das viele Menschen bewegt – und das selten so klar erklärt wird.
Persönliche Beratung vereinbaren
Ob operative oder nicht-operative Halskorrektur: Der Behandlungsplan wird individuell auf Ihre Anatomie, Ihre Ziele und Ihre Ausgangssituation abgestimmt. Vor jeder Behandlung steht eine ausführliche Beratung mit realistischer Einschätzung der Möglichkeiten und Grenzen. Wir nehmen uns Zeit, Ihre Wünsche zu verstehen und medizinisch sinnvoll einzuordnen. Vereinbaren Sie Ihr persönliches Beratungsgespräch in der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein – unter drmolnar.de.
Zitate aus der Folge
Vollständiges Transkript
Automatisch generiert aus der Audio-Aufnahme
Intro (0:00)
Ästhetik on Air. Informatives, Wissenswertes und Aufklärung aus der Welt der Ästhetik mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein.
Maximilian Demann (0:13)
Herr Dr. Molnar, wir sprechen heute über das Thema der Halskorrektur. Da sind wir schon bei der nächsten Frage, nämlich die operative oder das nicht operative Verfahren. Das haben Sie jetzt gerade angesprochen. Das heißt, beim operativen Verfahren haben Sie zwei Möglichkeiten. Das eine hier vorne, eine Narbe, oder das Facelifting hinters Ohr, also Richtung behaarter Hals, Nacken.
Dr. Viktor Molnar (0:32)
Ja, genau.
Maximilian Demann (0:33)
Gibt’s da sonst noch eine andere Möglichkeit, operatives Verfahren?
Dr. Viktor Molnar (0:36)
Also es gibt, sage ich mal, immer wieder Social-Media-Berichte über irgendwelche exotischen Sachen. Da würde ich erstmal immer Kirche im Dorf lassen. Nein, eigentlich nicht. Also wenn man operativ rangeht, entweder direkt unter dem Kinn, sage ich mal, eine Naht, oder vorne Narbe. Oder am schönsten ist halt, wie gesagt, im Rahmen eines Facelifts Richtung hinten im Ohr verstecken. Dann hat man keine sichtbaren Narben.
Maximilian Demann (0:59)
Und welche nicht-operativen Möglichkeiten gibt es?
Dr. Viktor Molnar (1:01)
Also in meiner Hand eigentlich Ultherapie, aber hier muss man auch drüber reden, theoretisch könnte man auch ein bisschen mit kollagenbildenden Produkten wie Radiesse die Hals spritzen und dann eine Verbesserung erreichen. Oder mit Botulinumtoxin, Off-Label-Use, kann man mal machen. Oder es gibt sehr viele Kollegen, die Fadenlifting machen, also mit Fäden. Die mache ich nicht, bin nicht überzeugt von, aber trotzdem hat man bestimmt gute Ergebnisse damit. Also Fadenlifting kann man überlegen. Oder wie immer Laser. Aber es sind halt alles Verfahren, die kleinere Korrekturen vielleicht erreichen, aber jetzt meistens nicht ausreichen. Eine gibt es noch, wenn man so Doppelkinn hat, sogenannte Fettwegspritze. Oder noch diese Fettabfriermethode, die sogenannte Kryolipolyse. Die beiden mache ich nicht, weil ich davon nicht überzeugt bin. Aber wie gesagt, es gibt Kollegen, die das erfolgreich machen, die können es gerne machen. Das wäre auch noch eine Option. Also Sie sehen, viele Versuche gibt es, weil es keine eine Lösung gibt.
Outro (2:00)
Das war Ästhetik on Air mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein. Weitere Infos unter drmolnar.de.