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Podcast-Folge · Ästhetik on Air

Folge 86 – Fast-Recovery-Chirurgie – Vorteile, Technologien und wer wirklich geeignet ist

Max Demann · Dr. Viktor Molnar · 20. September 2026

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Aktuelles Kapitel

Einführung in die Ästhetik

Intro

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Ich kann in 90 % der Fälle auf Drainagen verzichten, bei Brustchirurgie 100 %, also keine Patientin von mir bekommt eine Drainage.

Maximilian Demann

Ich würde auch keinen Patienten mit meinem Fast-Recovery-Konzept gefährden wollen.

Dr. Viktor Molnar

Die Geräte schneiden und veröden gleichzeitig, das heißt, wir haben keinen Blutverlust.

Maximilian Demann

In der Ästhetik geht man ungern Risiken ein, muss ich sagen.

Dr. Viktor Molnar

Eine Drainage ist quasi ein kleines Silikonschläuchlein, das aus dem Wundgebiet ausgeführt wird zur Abführung von Wundsekret und Blut.

Dr. Viktor Molnar

Das wird immer offen kommuniziert und es wird dann ein Risikomanagement auch gemacht.

Dr. Viktor Molnar

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Worum es geht

In Folge 86 von Ästhetik on Air spricht Dr. Viktor Molnar mit Moderator Maximilian Demann über das Konzept der Fast-Recovery-Chirurgie. Was steckt wirklich dahinter, welche Technologien kommen zum Einsatz – und für wen ist dieser Ansatz geeignet? Ein aufschlussreiches Gespräch über moderne Operationsplanung, schonende Verfahren und verantwortungsvolle Patientenauswahl. Das erwartet Sie in dieser Folge Einführung […]

Dieser Beitrag wurde automatisch aus der Audio-Aufnahme transkribiert und redaktionell aufbereitet.

In Folge 86 von Ästhetik on Air spricht Dr. Viktor Molnar mit Moderator Maximilian Demann über das Konzept der Fast-Recovery-Chirurgie. Was steckt wirklich dahinter, welche Technologien kommen zum Einsatz – und für wen ist dieser Ansatz geeignet? Ein aufschlussreiches Gespräch über moderne Operationsplanung, schonende Verfahren und verantwortungsvolle Patientenauswahl.

Das erwartet Sie in dieser Folge

  • Einführung in die Ästhetik (0 min): Was bedeutet Fast-Recovery-Chirurgie konkret – und welche Geräte spielen dabei eine zentrale Rolle?
  • Sicherheitsaspekte der Fast-Recovery-Chirurgie (1 min): Für welche Patientengruppen ist das Konzept besonders geeignet – und wo liegen die Grenzen?

Die drei Kernpunkte der Folge

  1. Schonende Technologien als Fundament: Im Fast-Recovery-Konzept von Dr. Molnar kommen unter anderem Plasma-Blade-Technologie und Radiofrequenztechnologie zum Einsatz. Diese Geräte schneiden besonders präzise und veröden gleichzeitig Gefäße – wodurch Blutungen und Schwellungen deutlich reduziert werden können.
  2. Drainagen gehören weitgehend der Vergangenheit an: Dank dieser schonenden Vorgehensweise kann in rund 90 Prozent aller Eingriffe auf Drainagen verzichtet werden. Bei Brustoperationen verzichtet Dr. Molnar sogar vollständig darauf. Selbst die Bauchdeckenplastik – einer der größten Eingriffe – wird ambulant durchgeführt, und eingesetzte Drainagen werden in der Regel bereits am zweiten Tag gezogen.
  3. Klare Grenzen und offene Kommunikation: Das Konzept eignet sich grundsätzlich für gesunde Patientinnen und Patienten. Bei Vorerkrankungen oder komplexen Befunden, die medizinisch ein höheres Risiko bedeuten, wird konsequent auf eine Weiterleitung gesetzt. Sicherheit geht vor – das wird in jedem Fall offen kommuniziert.

Ein Zitat, das bleibt

„In der Ästhetik geht man ungern Risiken ein. Da möchte man natürlich, dass die Patienten genauso gesund sind wie vor der OP.“ – Dr. Viktor Molnar

Warum diese Folge hörenswert ist

Das Gespräch macht deutlich, dass Fast-Recovery-Chirurgie kein Marketingbegriff ist, sondern ein durchdachtes Konzept mit konkreten technischen und medizinischen Grundlagen. Moderne ästhetische Medizin bedeutet für uns: sorgfältig planen, präzise behandeln und natürlich bleiben. Dr. Molnar erklärt verständlich, welche Geräte er einsetzt, warum er in bestimmten Bereichen grundsätzlich keine Drainagen mehr verwendet – und wo er als Operateur, der alleine im OP arbeitet, klare Grenzen zieht. Dabei steht nicht der Eingriff an sich im Vordergrund, sondern das individuelle Risikoprofil jeder Patientin und jedes Patienten.

Vor jeder Behandlung steht eine ausführliche Beratung mit realistischer Einschätzung der Möglichkeiten und Grenzen. Das gilt auch und gerade für Eingriffe im Rahmen des Fast-Recovery-Konzepts.

🎧 Hören Sie jetzt rein – die aktuelle Folge finden Sie direkt im Player auf dieser Seite.

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Wenn Sie mehr über plastisch-ästhetische Eingriffe nach dem Fast-Recovery-Konzept erfahren möchten, nehmen wir uns gerne Zeit für Ihre Fragen. Der Behandlungsplan wird individuell auf Ihre Anatomie, Ihre Ziele und Ihre Ausgangssituation abgestimmt. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Beratungstermin in der Privatpraxis von Dr. Viktor Molnar in Lahnstein – hier geht es zur Terminanfrage.

Zitate aus der Folge

Vollständiges Transkript

Automatisch generiert aus der Audio-Aufnahme

Intro (0:00)

Ästhetik on Air. Informatives, Wissenswertes und Aufklärung aus der Welt der Ästhetik mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein.

Maximilian Demann (0:11)

Herr Dr. Molnar, heute sprechen wir über das Thema Fast-Recovery-Chirurgie. Ist das dann bei diesem Konzept auch, dass man zum Beispiel dann auf Drainagen verzichtet, oder wie muss ich mir das vorstellen?

Dr. Viktor Molnar (0:22)

Absolut, das gehört auch dazu. Genau, also im Fast-Recovery-Konzept bei mir sind sehr viele Geräte, die einen Einsatz haben, zum Beispiel Plasma-Blade-Technologie oder Radiofrequenztechnologie. Mit diesen Geräten kann ich so schonend schneiden, dass wenig Schwellungen entstehen, weniger Blutungen, weil die Geräte gleichzeitig schneiden und Gefäße veröden. Das heißt, wir haben keinen Blutverlust und dadurch kann ich in 90 % der Fälle auf Drainagen verzichten, bei Brustchirurgie 100 %, also keine Patientin von mir bekommt eine Drainage. Eine Drainage ist quasi ein kleines Silikonschläuchlein, das aus dem Wundgebiet ausgeführt wird zur Abführung von Wundsekret und Blut. Also bei Brustchirurgie keine Drainagen mehr. Einzige Ausnahme ist noch die Bauchdeckenplastik, also eine der größten Operationen. Auch das führe ich ambulant durch. Da kommen noch ein oder zwei Drainagen rein, aber die werden sehr, sehr schnell gezogen, meistens spätestens am zweiten Tag schon.

Maximilian Demann (1:20)

Gibt es, weil wir jetzt über die Patientengruppen gesprochen haben, für die sich das besonders eignet, weil die dann relativ zeitig wieder arbeiten wollen. Gibt es da gegensätzlich auch Patientengruppen, wo Sie sagen würden, da ist das Konzept weniger geeignet?

Dr. Viktor Molnar (1:34)

Nee, eigentlich nicht. Also natürlich, nur die Patienten, die zum Beispiel schwer krank wären. Das ist ganz klar. Ich würde auch keinen Patienten mit meinem Fast-Recovery-Konzept gefährden wollen. Wenn jemand schwer krank ist und trotzdem eine ästhetische Operation möchte, dann leite ich die Patientin nochmal weiter, wenn ich das medizinisch nicht vertreten kann. Ein Beispiel wäre massiver Gewichtsverlust und der Patient hat so einen Befund, dass ich das alleine als eine Person im OP, weil ich operiere ja alleine, nicht abbilden kann. Wenn ich sage, okay, normalerweise würde hier ein Team operieren und der eine Bereich wäre schon zugenäht, der andere arbeitet noch weiter. Wenn ich so etwas nicht abbilden kann oder wenn die Patienten von der Vorerkrankung Risikopatienten sind, dann mache ich es natürlich nicht. Das wird immer offen kommuniziert und es wird dann ein Risikomanagement auch gemacht. In der Ästhetik geht man ungern Risiken ein, muss ich sagen. Da möchte man natürlich, dass die Patienten genauso gesund sind wie vor der OP.

Outro (2:37)

Das war Ästhetik on Air mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein. Weitere Infos unter drmolnar.de.

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