Worum es geht
In der neunten Folge von Ästhetik on Air greift Moderator Maximilian Demann ein Thema auf, das Dr. Viktor Molnar in der Vorwoche bereits angesprochen hatte: die Ultherapie. Was genau steckt hinter dieser Behandlung, für wen eignet sie sich – und wie häufig ist sie wirklich notwendig? Dr. Molnar gibt klare, sachliche Antworten und erklärt, warum […]
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In der neunten Folge von Ästhetik on Air greift Moderator Maximilian Demann ein Thema auf, das Dr. Viktor Molnar in der Vorwoche bereits angesprochen hatte: die Ultherapie. Was genau steckt hinter dieser Behandlung, für wen eignet sie sich – und wie häufig ist sie wirklich notwendig? Dr. Molnar gibt klare, sachliche Antworten und erklärt, warum dieser regenerative Ansatz eine sinnvolle Alternative zu immer mehr Füllmaterial im Gesicht sein kann. Hören Sie rein – und erfahren Sie, was moderne Hautstraffung heute bedeuten kann.
Das erwartet Sie in dieser Folge
- Einführung in die Ultherapie (ab Minute 0) – Was ist Ultherapie, wie funktioniert das Verfahren und was passiert dabei in der Haut?
- Ultherapie und ihre Frequenz (ab Minute 2) – Wie oft muss die Behandlung wiederholt werden und für wen lohnt sie sich besonders?
Die 3 wichtigsten Punkte dieser Folge
- Fokussierter Ultraschall mit Bildgebung: Ultherapie arbeitet mit einem fokussierten Ultraschallgerät, das gleichzeitig eine Bildgebung ermöglicht. Dr. Molnar kann so genau sehen, welche Hautschichten behandelt werden – und erst dann gezielt auslösen, wenn Lage und Sicherheitsabstand stimmen.
- Natürliche Kollagenbildung statt Auffüllen: Die gesetzten Wärmepunkte regen die körpereigene Kollagen- und Elastinproduktion an – ganz ohne Schnitt, ohne Injektion und ohne sichtbare Ausfallzeit. Das Ergebnis entwickelt sich über mehrere Monate und wirkt natürlich.
- Einmal im Jahr – und das reicht: Anders als viele andere Behandlungen ist Ultherapie nicht auf engmaschige Wiederholung ausgelegt. Je nach Ausgangssituation und Alter genügt in der Regel eine Behandlung pro Jahr, um den Effekt zu erhalten und die Alterungsprozesse zu verlangsamen.
Regenerativ statt auffüllend – ein anderer Ansatz
Dr. Molnar beschreibt in dieser Folge sehr anschaulich, warum er den regenerativen Weg für viele Patientinnen und Patienten für sinnvoller hält als das fortlaufende Einspritzen von Füllmaterialien. Wer kennt nicht die Bilder von Gesichtern, die durch zu viel Volumen künstlich und aufgedunsen wirken? Genau das möchte Dr. Molnar vermeiden. Ästhetische Veränderungen sollten zum Menschen passen und nicht künstlich wirken – und die Ultherapie verfolgt genau dieses Ziel.
Die Behandlung dauert knapp eine Stunde, und das Ergebnis entfaltet sich über rund sechs Monate, während der Körper schrittweise neues Kollagen und Elastin aufbaut. Gesellschaftsfähig ist man unmittelbar danach – es gibt keinen Heilungszeitraum, den man einplanen müsste.
Für wen ist Ultherapie geeignet?
Laut Dr. Viktor Molnar eignet sich Ultherapie grundsätzlich für Menschen ab etwa 40 Jahren bis in die späten 60er – also für jene, die spürbare Veränderungen im Bereich Hautstraffung und Kontur wünschen, ohne sich einem operativen Eingriff zu unterziehen. Der Behandlungsplan wird individuell auf Ihre Anatomie, Ihre Ziele und Ihre Ausgangssituation abgestimmt. Wer früher kommt, braucht in der Regel seltener zu behandeln; wer erst mit Anfang 60 startet und zuvor noch nichts unternommen hat, kann häufigere Sitzungen benötigen – bleibt aber im Rahmen von einmal jährlich.
„Viele Patienten wollen auch gar kein Facelift oder irgendwie anders aussehen. Die möchten einfach die Zeit vielleicht verlangsamen, die Alterungsprozesse verlangsamen oder auch, wenn es geht, zurückdrehen.“ – Dr. Viktor Molnar
Jetzt reinhören
Die vollständige Folge 9 von Ästhetik on Air finden Sie direkt hier auf dieser Seite. Nehmen Sie sich knapp fünf Minuten Zeit – Dr. Molnar erklärt verständlich, präzise und ohne Umwege, was Ultherapie leisten kann und wo ihre Grenzen liegen. Vor jeder Behandlung steht eine ausführliche Beratung mit realistischer Einschätzung der Möglichkeiten und Grenzen – und genau das spiegelt auch dieser Podcast wider.
Interesse an Ultherapie? Vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch.
Wenn Sie nach dem Zuhören neugierig geworden sind und wissen möchten, ob Ultherapie für Ihre persönliche Ausgangssituation infrage kommt, steht Ihnen Dr. Viktor Molnar in seiner Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein gerne zur Verfügung. Wir nehmen uns Zeit, Ihre Wünsche zu verstehen und medizinisch sinnvoll einzuordnen. Vereinbaren Sie jetzt Ihr individuelles Beratungsgespräch unter drmolnar.de.
Zitate aus der Folge
Vollständiges Transkript
Automatisch generiert aus der Audio-Aufnahme
Intro (0:00)
Ästhetik on Air. Informatives, Wissenswertes und Aufklärung aus der Welt der Ästhetik mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein.
Maximilian Demann (0:13)
Herr Dr. Molnar, heute ergänzend mit einer Frage passend zum Thema, was Sie letzte Woche schon mal angeschnitten hatten, nämlich: Was ist denn eigentlich Ultherapie? Können Sie da vielleicht noch ein bisschen was zu sagen? Für wen ist das zum Beispiel, wo Sie sagen, für den lohnt sich das, das zu machen?
Dr. Viktor Molnar (0:27)
Also Ultherapie quasi, ich habe ja auch letztes Mal, glaube ich, erwähnt, dass man ja nicht im Gesichtsverjüngung immer mehr Volumen da reinbringen möchte, also dieses Puffy-Gesicht, was ja zum Beispiel Madonna gehabt hat oder Lindsay Lohan, dass man nicht immer mehr Hyaluronsäure reindrückt und immer mehr auffüllt, sondern dieser regenerative Ansatz mit Ultherapie super klappt. Also Ultherapie ist ein fokussierter Ultraschallgerät, der gleichzeitig eine Bildgebung macht. Das heißt, ich sehe auf dem Ultraschallbild, wo ich bin, also welche Schichten möchte ich behandeln mit diesem Ultraschall und dann, wenn ich sicher bin, da ist, die Höhe ist richtig, da ist kein Gefäß in Sicht, dann kann ich es auslösen und dann setzt er mit kleinen Punkten, etwa 60 bis 70 Grad warm, Punkte in bestimmten Höhen quasi in der Haut, unter der Haut und noch tieferen Strukturen ab. Und das führt dazu, dass ohne dass man blutet, das ist nicht invasiv, also es ist kein Schnitt, keine Operation, man ist auch danach eigentlich direkt gesellschaftsfähig. Führt dazu, dass diese Punkte eine Kollagen- und Elastinbildung fördern. Es ist aber auch so, dass es keine Behandlung ist, die quasi innerhalb von einer halben Stunde ein Ergebnis bringt, sondern die Therapie dauert fast eine Stunde, aber dann wartet man auch gerne 6 Monate. Der Vorteil ist aber, dass man nicht operiert ist. Also viele Patienten wollen auch gar kein Facelift oder irgendwie anders aussehen. Die möchten einfach die Zeit vielleicht verlangsamen, die Alterungsprozesse verlangsamen oder auch, wenn es geht, zurückdrehen. Diese Ultrapie eignet eigentlich schon ab 40 sozusagen bis 60, sogar vielleicht bis 70 für die Patienten, die erstens nicht so ein Puffy-Gesicht haben wollen, die möchten was für ihren Hautstraffungseffekt tun, ohne dass man operiert oder irgendwelche künstlichen Substanzen reinspritzt.
Maximilian Demann (2:22)
Und das muss ich dann aber alle 6 Monate wieder machen?
Dr. Viktor Molnar (2:24)
Nein, genau, bei Ultrapie ist die Besonderheit, das ist auch patentiert, dass man es eigentlich einmal im Jahr macht oder noch längeren Intervall quasi pausiert oder wartet. Also einmal im Jahr, je nachdem was für ein Ergebnis man haben möchte. Ich meine, wenn man zum Beispiel mit Mitte 40 kommt, dann reicht definitiv einmal im Jahr, weil man hat ja noch, sage ich mal, nicht durch diese Alterungsprozesse Prozesse wie Hängebäckchen, Marionettenfalten. Wenn man vielleicht ein bisschen später kommt und davor hat man noch nie was gemacht, mit Anfang 60, Mitte 60, dann muss man es vielleicht häufiger machen, aber eigentlich einmal im Jahr.
Maximilian Demann (3:01)
Herr Dr. Molnar, danke für heute. Wir hören uns dann wieder in der nächsten Woche.
Outro (3:04)
Das war Ästhetik on Air mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein. Weitere Infos unter drmolnar.de.