Worum es geht
Große Operationen, ambulant durchgeführt – und schon am nächsten Tag wieder auf den Beinen? Was zunächst kaum vorstellbar klingt, ist bei Dr. Viktor Molnar in der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein gelebte Realität. In Folge 40 von Ästhetik on Air spricht er mit Moderator Maximilian Demann über das Konzept der […]
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Große Operationen, ambulant durchgeführt – und schon am nächsten Tag wieder auf den Beinen? Was zunächst kaum vorstellbar klingt, ist bei Dr. Viktor Molnar in der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein gelebte Realität. In Folge 40 von Ästhetik on Air spricht er mit Moderator Maximilian Demann über das Konzept der Fast-Track-Chirurgie und erklärt, welche Technologien dabei eine entscheidende Rolle spielen. Eine Folge, die zeigt, wie modernes chirurgisches Denken die Genesung von Patienten aktiv verbessern kann.
Kapitelüberblick
- Ab Minute 0: Was ist Fast-Track-Chirurgie? – Einführung in das Konzept und seine Ursprünge
- Ab Minute 1: Plasma Blade – Technik, Wirkprinzip und Bedeutung für die ganzheitliche Behandlung
- Ab Minute 2: Abschluss und weiterführende Informationen
Die 3 Kernpunkte dieser Folge
1. Fast-Track-Chirurgie: Mobilisierung statt langer Bettruhe
Das Konzept der Fast-Track-Chirurgie stammt ursprünglich aus den USA und nordeuropäischen Ländern und wurde zunächst vor allem in der Orthopädie bekannt – etwa beim Einbau von Prothesen, bei dem Patienten heute bereits am Operationstag mobilisiert werden, anstatt wie früher mehrere Wochen stationär zu verbleiben. Dr. Molnar hat diesen Ansatz konsequent auf große plastisch-chirurgische Eingriffe übertragen: Bauchdeckenstraffungen, Fettabsaugungen, Brustvergrößerungen und Brustverkleinerungen werden in seiner Praxis ambulant durchgeführt. Das Ziel ist, dass Patienten bereits am OP-Tag oder am darauffolgenden Tag selbstständig die Praxis aufsuchen und durch diese frühe Aktivität schneller regenerieren.
2. Plasma Blade: Kalt schneiden, schonend behandeln
Ein zentrales Element des ganzheitlichen Behandlungskonzepts in der Praxis ist das sogenannte Plasma Blade – ein elektrisches Schneidgerät, das sich grundlegend von herkömmlichen Hochfrequenzgeräten unterscheidet. Während klassische elektrische Messer durch hohe Hitzeentwicklung arbeiten und das umliegende Gewebe belasten können, schneidet das Plasma Blade nahezu kalt. Es traumatisiert das Gewebe kaum und verödet gleichzeitig kleine Blutgefäße, sodass die Blutung während des Eingriffs deutlich reduziert wird. Das Ergebnis: weniger Schmerzen nach der Operation und eine schnellere Erholung für den Patienten.
3. Seltenheit in der niedergelassenen Praxis
Das Plasma Blade ist ein kostenintensives Gerät, das bislang vor allem in größeren Kliniken und Unikliniken eingesetzt wird. Laut Herstellerangaben zählt Dr. Molnar zu lediglich fünf niedergelassenen Ärzten in Deutschland, die dieses Gerät in ihrer Praxis einsetzen. Für alle größeren Eingriffe in Narkose ist der Einsatz bei ihm inzwischen Standard – und Teil eines durchdachten Konzepts, das Sicherheit, Schonung des Gewebes und eine zügige Genesung miteinander verbindet.
Das Zitat der Folge
„Plasma Blade ist deshalb sehr einzigartig, sehr speziell, weil er kalt schneidet. Das heißt, es gibt keine Hitzeeinwirkung und das Gewebe wird wenig oder gar nicht traumatisiert.“ – Dr. Viktor Molnar
Jetzt reinhören
Die vollständige Folge 40 von Ästhetik on Air finden Sie direkt hier auf dieser Seite. Dr. Viktor Molnar erklärt anschaulich und verständlich, warum Fast-Track-Chirurgie nicht nur ein modisches Schlagwort ist, sondern ein medizinisch fundierter Ansatz, von dem Patienten konkret profitieren können. Einfach den Audio-Player starten und in Ruhe zuhören.
Interesse an einem persönlichen Gespräch?
Wenn Sie sich fragen, ob eine ambulante Operation nach dem Fast-Track-Prinzip auch für Sie in Frage kommt, steht Ihnen Dr. Molnar für eine ausführliche Beratung zur Verfügung. Vor jeder Behandlung steht eine realistische Einschätzung der Möglichkeiten und Grenzen – individuell abgestimmt auf Ihre Anatomie, Ihre Wünsche und Ihre persönliche Ausgangssituation. Wir nehmen uns Zeit, Ihre Fragen zu beantworten und medizinisch sinnvoll einzuordnen. Jetzt Beratungstermin vereinbaren und erfahren Sie mehr über moderne plastisch-chirurgische Möglichkeiten in der Privatpraxis in Lahnstein.
Zitate aus der Folge
Vollständiges Transkript
Automatisch generiert aus der Audio-Aufnahme
Intro (0:00)
Ästhetik on Air. Informatives, Wissenswertes und Aufklärung aus der Welt der Ästhetik mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein.
Maximilian Demann (0:13)
Herr Dr. Molnar, heute sprechen wir über das Thema Fast-Track-Chirurgie und ganzheitliche Behandlung. Fast-Track-Chirurgie, das klingt schon mal sehr modern, würde ich sagen. Was muss man sich darunter vorstellen?
Dr. Viktor Molnar (0:23)
Genau. Also Fast-Track-Chirurgie ist sehr bekannt, wenn man zum Beispiel an orthopädische Eingriffe denkt und Protheseneinbau, dass die Patienten jetzt nicht wie früher vor Jahrzehnten irgendwie 2, 3 Wochen stationär waren, sondern möglichst schon direkt am OP-Tag oder am nächsten Tag mobilisiert werden. Das kommt aus den USA und auch aus den nordeuropäischen Ländern vor allem und führt dazu in meiner Hand, dass meine Patienten, die ich große Operationen, wohlgemerkt mit Narkose, wie Bauchdeckenstraffung, Fettabsaugungen, Brustvergrößerung, Brustverkleinerung, wo halt eigentlich früher vielleicht, dass ich auch eine Nacht oder 2 Nächte stationär noch war, diese Operation führe ich konsequent ambulant durch. Das heißt, die Patienten sollen sofort am OP-Tag und am nächsten Tag sogar selber in meine Praxis da reinkommen, reinlaufen und durch diese schnelle Regeneration dann profitieren.
Maximilian Demann (1:10)
Ich habe zu dem Thema noch ein paar Fachbegriffe. Schauen wir mal, wie wir uns da durcharbeiten. Und zwar, welche Rolle spielt bei der Thematik Plasma Blade?
Dr. Viktor Molnar (1:18)
In meiner Praxis habe ich eine ganzheitliche Therapietechnik etabliert für größere Operationen. Und da spielt Plasma Blade eine sehr große Rolle. Plasma Blade ist ein Gerät, das elektrisch schneidet. Das müssen wir uns so vorstellen, dass heutzutage Skalpell sehr selten eingesetzt wird bei größeren Operationen, sondern man benutzt ein elektrisches Messer, also Strom. Und die normalen Hochfrequenzgeräte werden halt sehr heiß. Also man schneidet und dann tut man die Finger draufstecken auf die Wunde, dann ist es heiß. Und Plasma Blade ist deshalb sehr einzigartig, sehr speziell, weil er kalt schneidet. Das heißt, es gibt keine Hitzeeinwirkung und das Gewebe wird wenig oder gar nicht traumatisiert. Gleichzeitig tut er veröden, also kleine Blutgefäße veröden. Das heißt, es blutet nichts. Und dadurch im Rahmen dieses Fast-Track-Chirurgie-Konzepts und die ganzheitliche Medizin ist bei mir in der Praxis das etabliert, dass alle Patienten damit operiert werden. Also sprich größere Operationen in Narkose. Und das führt halt zu schneller Regeneration, weniger Schmerzen. Das Besondere ist halt bei Plasma Blade, dass es halt ein sehr, sehr teures Gerät ist. Und die Firma hat mir bestätigt, dass ich einer von den 5 niedergelassenen Ärzten bin in Deutschland, der das hat. Also Plasma Blade gibt es in größeren Kliniken, Unikliniken, aber sehr selten bei niedergelassenen Kollegen. Und das ist halt Plasma Blade. Also tolles Produkt, würde ich nie wieder darauf verzichten. Bei allen Operationen, bei größeren Operationen verwende ich dieses Gerät konsequent.
Outro (2:38)
Das war Ästhetik on Air mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein. Weitere Infos unter www.dr-molnar.de.