Worum es geht
Was können wir tun, um unsere Haut langfristig gesund und jung zu erhalten – und das ohne Operation? In Folge 51 von Ästhetik on Air spricht Moderator Maximilian Demann mit Dr. Viktor Molnar über die wichtigsten Grundlagen der Hautprävention und die Wirkstoffe, die in der ästhetischen Medizin eine zentrale Rolle spielen. Eine Folge für alle, […]
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Was können wir tun, um unsere Haut langfristig gesund und jung zu erhalten – und das ohne Operation? In Folge 51 von Ästhetik on Air spricht Moderator Maximilian Demann mit Dr. Viktor Molnar über die wichtigsten Grundlagen der Hautprävention und die Wirkstoffe, die in der ästhetischen Medizin eine zentrale Rolle spielen. Eine Folge für alle, die verstehen möchten, was hinter Begriffen wie Botox und Hyaluronsäure wirklich steckt.
Das erwartet Sie in dieser Folge
- Einführung in die Ästhetik (ab Minute 0): Welche Lebensstilfaktoren beeinflussen die Hautalterung – und welche Behandlungsoptionen stehen zur Verfügung?
- Unterschied zwischen Hyaluronsäure und Co. (ab Minute 2): Was macht Hyaluronsäure, was Botulinumtoxin – und wie wirken Biostimulatorenwie Radiesse oder Ultraschallverfahren wie Ultra AP Prime?
Die 3 wichtigsten Kernpunkte der Folge
- Lebensstil ist die erste Prävention: Sonnenschutz, Ernährung und der Verzicht auf Rauchen sind laut Dr. Molnar entscheidende Faktoren. Sein Forschungshintergrund unterstreicht das eindrücklich: Wer raucht, hat noch Stunden nach einer Zigarette eine deutlich reduzierte Sauerstoffversorgung der Haut – mit direkten Auswirkungen auf den Alterungsprozess.
- Botulinumtoxin bei mimischen Falten: Falten im Stirn-, Augen- und Zornesfaltenbereich entstehen häufig durch wiederholte Muskelaktivität. Wenn diese Falten sich dauerhaft einprägen – also auch in Ruhe sichtbar bleiben –, kann Botulinumtoxin gezielt helfen, indem es die entsprechende Muskulatur vorübergehend schwächt.
- Hyaluronsäure für Feuchtigkeit und Volumen: Hyaluronsäure ist ein körpereigenes Molekül, das Feuchtigkeit bindet und der Haut Volumen gibt. Durch gezielte Injektionen wird dieser natürliche Effekt unterstützt. Ergänzend wirken Biostimulatorenwie Radiesse und kollagenbildende Ultraschallverfahren.
Zitat der Folge
„Man muss es wirklich auf der Zunge zergehen lassen: Drei Stunden nach einer Zigarette hat man 50 % Sauerstoffsättigung in der Haut im Vergleich zu einem Nichtraucher mit 99 %. Das führt direkt zu Alterungsprozessen.“ – Dr. Viktor Molnar
Jetzt reinhören
Die vollständige Folge 51 von Ästhetik on Air finden Sie direkt hier auf dieser Seite. Dr. Viktor Molnar erklärt verständlich und ohne Fachjargon, welche Maßnahmen wirklich einen Unterschied machen – ob im Alltag oder in der Praxis. Nehmen Sie sich die Zeit und hören Sie rein.
Moderne ästhetische Medizin bedeutet für uns: sorgfältig planen, präzise behandeln und natürlich bleiben. Der Behandlungsplan wird individuell auf Ihre Anatomie, Ihre Ziele und Ihre Ausgangssituation abgestimmt – damit das Ergebnis zu Ihnen passt und nicht künstlich wirkt.
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Zitate aus der Folge
Vollständiges Transkript
Automatisch generiert aus der Audio-Aufnahme
Intro (0:00)
Ästhetik on Air. Informatives, Wissenswertes und Aufklärung aus der Welt der Ästhetik mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein.
Maximilian Demann (0:12)
Herr Dr. Molnar, heute sprechen wir über das Thema Prävention und langfristige Hautverjüngung. Das heißt, welche Methoden gibt es denn zur langfristigen Hautverjüngung auch ohne Operation?
Dr. Viktor Molnar (0:24)
Ja, also Wie eben schon besprochen, also was ich ja nicht selber mache, also Sonnenschutz, Ernährung, Rauchen vermeiden, wenn möglich. Also Rauchen, ich habe meine Doktorarbeit darüber geschrieben, dass wenn jemand raucht, hat dann 2, 3 Stunden nach einer Zigarette 50% Sauerstoffsättigung, also Sauerstoffmenge im Blut, in der Haut, am Körper im Vergleich zu einem Nichtraucher, der 99% hat. Das muss man wirklich auf der Zunge zergehen lassen. Das heißt, 3 Stunden lang haben wir eine Minderdurchblutung oder mindere Sauerstoffversorgung der Haut, was zu diesen Alterungsprozessen führen kann. Also in meiner Hand Botulinumtoxin, Hyaluronsäure, Radiesse, Ultra P Prime und halt Balm, wenn es sein muss. Dann gut, das ist klassische operative Verfahren wie Straffungen.
Maximilian Demann (1:09)
Dann haben Sie die 2 Begriffe schon angesprochen, über die wir auch schon mal gesprochen haben, über die wir auch in Zukunft noch mal ein bisschen näher sprechen wollen, und zwar Botulinumtoxin, was man als gängig als Botox kennt, und Hyaluronsäure, was man vielleicht auch schon sehr oft gehört hat. Welche Rolle spielen denn diese beiden Stoffe?
Dr. Viktor Molnar (1:28)
Ja, sehr, sehr große Rolle. Also gerade Botulinumtoxin, Botox. Viele, viele Falten, gerade im Augenbereich, Zornesfaltenbereich, Stirnbereich, Krähenfüße, Lachfalten kommen ja durch die mimische Muskulatur. Also wenn jemand sehr, sehr gerne viel mit der Stirn beredet, also diese sehr starke Mimik hat, da kommt es irgendwann mal leider zu mimischen Falten. Und diese Falten können bleiben, auch wenn wir nicht mehr reden, also nicht mehr lachen. Das heißt, die bleiben dann statisch und da hilft Botulinumtoxin enorm. Hyaluronsäure, auch sehr, sehr, sehr, sehr gutes Produkt, gibt es seit Jahrzehnten. Das Produkt, was ich verwende, gibt es seit über 20 Jahren. Die würde man wiederum die Feuchtigkeit regulieren und Volumen reinbringen, also Falten direkt auffüllen. Radiesse zum Beispiel als Biostimulator, haben eine sehr grosse Rolle. Und Ultraschall, also Ultra AP Prime, als kollagenbildende, auch biostimulierende Verfahren.
Maximilian Demann (2:24)
Können Sie vielleicht den Hörern, die vielleicht gar keine Ahnung davon haben, also die vielleicht nur die Begrifflichkeiten kennen und das, was Sie uns schon erklärt haben, was ist denn der Unterschied zwischen diesen beiden Stoffen?
Dr. Viktor Molnar (2:34)
Ja, also Hyaluronsäure haben wir im Körper, in und unter der Haut. Das ist ein Molekül, das Feuchtigkeit bindet und dadurch quasi diesen Glow, also diese Feuchtigkeit für die Haut gibt. Also wie gesagt, kommt im Körper vor. Wenn man reinspritzt, unterstützt man das. Und Botulinumtoxin ist ja ein Toxin, quasi ein Er kommt eigentlich von einem Bakterium, ist ein Gift, aber in superkleiner Menge, der dann diese Muskulatur, die behandelt wird, sozusagen schwächt oder lahmlegt. Das hängt von der Dosierung ab.
Outro (3:06)
Das war Ästhetik on Air mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein. Weitere Infos unter drmolnar.de.