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Podcast-Folge · Ästhetik on Air

Folge 52 – Prävention in der Ästhetik: Der richtige Zeitpunkt

Max Demann · Dr. Viktor Molnar · 19. August 2026

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Aktuelles Kapitel

Einführung in die Ästhetik

Intro

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Ich werde nie dem Patienten sagen, wir müssen uns in 3 Monaten noch mal nachspritzen, sondern der Patient guckt sich im Spiegel an und sagt, gefällt mir, ja, nein, muss ich noch mal Touch-up machen, noch mal kommen und dann machen wir es.

Dr. Viktor Molnar

Ja, sobald irgendeine Falte stört, dann würde ich schon darum kümmern, weil leider Gottes ist es so, dass mit der Zeit diese Sachen nicht besser werden.

Dr. Viktor Molnar

Stellen Sie sich vor, da gefällt es nicht. Also viele Menschen können gar nicht vorstellen, wie sehe ich aus, wenn ich weniger Mimik habe?

Dr. Viktor Molnar

Wenn die Zeit vorbeiläuft und wir wollen dann die Zeit zurückdrehen, das ist immer komplizierter und im Endeffekt auch teurer.

Dr. Viktor Molnar

Man muss keine Angst haben, dass wenn jemand zum Facharzt geht, gleich 15 Milliliter Hyaluronsäure reingespritzt wird.

Dr. Viktor Molnar

Das war Ästhetik on Air mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein.

Outro

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Worum es geht

Wann ist der richtige Moment, um sich um störende Falten zu kümmern? Und was bedeutet es eigentlich, ästhetische Behandlungen langfristig zu denken? In Folge 52 von „Ästhetik on Air“ spricht Maximilian Demann mit Dr. Viktor Molnar über Prävention, individuelle Behandlungsrhythmen und die Frage, warum frühzeitiges Handeln oft sinnvoller ist, als abzuwarten – ohne dabei auf […]

Dieser Beitrag wurde automatisch aus der Audio-Aufnahme transkribiert und redaktionell aufbereitet.

Wann ist der richtige Moment, um sich um störende Falten zu kümmern? Und was bedeutet es eigentlich, ästhetische Behandlungen langfristig zu denken? In Folge 52 von „Ästhetik on Air“ spricht Maximilian Demann mit Dr. Viktor Molnar über Prävention, individuelle Behandlungsrhythmen und die Frage, warum frühzeitiges Handeln oft sinnvoller ist, als abzuwarten – ohne dabei auf Natürlichkeit zu verzichten.

Den Audio-Player zur Folge finden Sie auf dieser Seite. Hören Sie direkt rein und erfahren Sie, was Dr. Viktor Molnar aus seinem Praxisalltag berichtet.

Das erwartet Sie in dieser Folge

  • 0 min – Einführung: Wann ist der richtige Zeitpunkt für ästhetische Behandlungen wie Botox oder Hyaluronsäure?
  • 1 min – Langfristige Behandlungen erklärt: Warum einmalige Termine selten ausreichen und wie regelmäßige Behandlungen die Intervalle verlängern können.
  • 3 min – Abschluss: Individuelle Faktoren, die den Behandlungsrhythmus bestimmen – und warum der Patient immer selbst entscheidet.

Die drei Kernpunkte der Folge

  1. Frühzeitig handeln ist sinnvoller als warten. Dr. Molnar erklärt, dass ästhetische Veränderungen mit der Zeit nicht von selbst besser werden. Wer früh beginnt, präventiv vorzugehen, vermeidet aufwendigere und letztlich auch kostspieligere Maßnahmen zu einem späteren Zeitpunkt. Der Ausgangspunkt ist immer das individuelle Empfinden: Was stört? Was möchte die Person verändern?
  2. Kein Einheitskonzept, sondern ein gezielter Therapieplan. Wer eine spezialisierte Praxis aufsucht, muss nicht befürchten, sofort mit einer umfassenden Behandlung konfrontiert zu werden. Der Behandlungsplan wird individuell auf Ihre Anatomie, Ihre Ziele und Ihre Ausgangssituation abgestimmt – Schritt für Schritt, mit dem Ziel, Natürlichkeit zu erhalten.
  3. Regelmäßigkeit verlängert die Intervalle. Ästhetische Behandlungen sind langfristig gedacht. Wer zum Beispiel Botox regelmäßig ein- bis dreimal jährlich anwendet, kann beobachten, dass sich die Haut erholt und die Behandlungsintervalle sich mit der Zeit ausdehnen. Biostimulatorische Substanzen wie Radiesse oder Ultrapie Prime regen zusätzlich die körpereigene Kollagenproduktion an – etwas, das klassische Hyaluronsäure allein nicht leistet.

Das Zitat der Folge

„Wenn es stört, dann am besten frühzeitig darum kümmern, weil wenn die Zeit vorbeiläuft und wir wollen dann die Zeit zurückdrehen – das ist immer komplizierter und im Endeffekt auch teurer, als wenn man vorsorglich immer wieder ein bisschen was macht.“

– Dr. Viktor Molnar

Natürlichkeit als Maßstab

Ein Thema, das Dr. Molnar in dieser Folge besonders am Herzen liegt: das Ergebnis soll zum Menschen passen und nicht künstlich wirken. Ästhetische Veränderungen, die das Gesicht in seiner Natürlichkeit und Mimik berauben, entsprechen nicht dem Anspruch einer sorgfältigen, individuellen Behandlung. Wer keine Mimik mehr hat oder aussieht wie aus einem Fernsehformat bekannte Personen, die offensichtlich zu viel behandelt wurden – das ist kein Ziel, das eine verantwortungsvolle Praxis verfolgt.

Stattdessen gilt: Natürlich wirkende Ergebnisse stehen im Mittelpunkt. Der Behandlungsplan wird gezielt auf die Bereiche ausgerichtet, die tatsächlich stören – nicht mehr und nicht weniger.

Wann kommt der nächste Termin?

Eine häufige Frage, die Patientinnen und Patienten beschäftigt: Wie oft muss ich wiederkommen? Die Antwort, die Dr. Molnar in dieser Folge gibt, ist klar: Das ist absolut individuell. Die Wirkdauer von Botox beispielsweise liegt üblicherweise zwischen drei und sechs Monaten – doch die Spannbreite im Praxisalltag ist deutlich größer. Manche Personen möchten gar keine Bewegung mehr spüren und kommen früher wieder, andere sind erst nach längerer Zeit mit dem Ergebnis nicht mehr zufrieden. Entscheidend ist der Blick in den Spiegel – und das eigene Empfinden. Dr. Molnar betont: „Ich werde nie dem Patienten sagen, wir müssen uns in 3 Monaten noch mal nachspritzen.“ Die Initiative liegt bei der Person selbst.

Moderne ästhetische Medizin bedeutet für uns: sorgfältig planen, präzise behandeln und natürlich bleiben. Vor jeder Behandlung steht eine ausführliche Beratung mit realistischer Einschätzung der Möglichkeiten und Grenzen.

Jetzt Beratungsgespräch vereinbaren

Sie möchten wissen, welche Behandlungen für Sie medizinisch sinnvoll wären – und wann der richtige Zeitpunkt für Sie persönlich ist? Wir nehmen uns Zeit, Ihre Wünsche zu verstehen und medizinisch sinnvoll einzuordnen. Vereinbaren Sie jetzt Ihr individuelles Beratungsgespräch in der Privatpraxis von Dr. Viktor Molnar in Lahnstein: https://drmolnar.de/kontakt

Zitate aus der Folge

Vollständiges Transkript

Automatisch generiert aus der Audio-Aufnahme

Intro (0:00)
Ästhetik on Air. Informatives, Wissenswertes und Aufklärung aus der Welt der Ästhetik mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein.

Maximilian Demann (0:13)
Herr Dr. Molnar, heute sprechen wir über das Thema Prävention und langfristige Hautverjüngung. Wir haben schon über das Thema Prävention gesprochen, was Hautverjüngung angeht. Das vor allen Dingen natürlich auch, bevor wir zum Beispiel Botox oder Hyaluronsäure einsetzen. Wenn wir jetzt aber uns dafür entscheiden oder wenn der Patient, die Patientin sich dafür entscheidet, Wann ist da aus Ihrer Sicht der beste Zeitpunkt für?

Dr. Viktor Molnar (0:35)
Ja, sobald irgendeine Falte stört, dann würde ich schon darum kümmern, weil leider Gottes ist es so, dass mit der Zeit diese Sachen nicht besser werden. Also wenn es stört, ich habe selber Falten, die mich überhaupt nicht stören, aber wenn es stört, dann am besten frühzeitig darum kümmern, weil wenn die Zeit vorbeiläuft und wir wollen dann die Zeit zurückdrehen, Das ist immer komplizierter und im Endeffekt auch teurer, als wenn man vorsorglich immer wieder ein bisschen was macht. Auch in meiner Hand ist es ja nicht so, dass wenn jemand zu mir kommt, ich mache gleich eine Fullface-Behandlung. Das bringt gar nichts, sondern wir gehen an die Bereiche ran, die stören. Also zumindest ich gehe damit so um. Also man muss keine Angst haben, dass wenn jemand zum Facharzt geht, gleich 15 Milliliter Hyaluronsäure reingespritzt wird, sondern da wird geguckt, was stört, und dann wird gezielt an diese Probleme rangegangen und dann macht man einen Therapieplan. Und wird peu à peu die Situation verbessern, damit die Natürlichkeit auch bleibt. Dass man nicht aussieht wie alle anderen, die man so kennt aus Fernsehen oder Celebrities, die halt zu viel bekommen haben oder zu stark Porzellanpuppen-Mimik haben, also dass sie gar keine Mimik mehr haben.

Maximilian Demann (1:48)
Das heißt, wenn wir uns die Behandlungen anschauen, ist das dann eigentlich nie ein einmaliger Termin? Also ist immer dann langfristig?

Dr. Viktor Molnar (1:57)
Ja, genau. Ja, man wünscht man schon, dass vielleicht ein Botox gibt, der ein Jahr hält. Aber da muss man auch das umdrehen, Spieß ein bisschen umdrehen oder von anderer Seite betrachten. Stellen Sie sich vor, da gefällt es nicht. Also viele Menschen können gar nicht vorstellen, wie sehe ich aus, wenn ich weniger Mimik habe? Und da, wenn das ein Produkt wäre, das jetzt ein Jahr hält oder 2 Jahre, dann muss man damit ein Jahr lang rumlaufen. Das möchte man ja auch nicht. Also es ist immer ein Geben und Nehmen. Das ist halt so. Es ist aber tatsächlich auch Auf jeden Fall so, wenn man regelmäßig das macht, also 1, 2, 3 Mal im Jahr, je nachdem, was man machen möchte, werden die Intervalle länger, weil die Haut sich erholt. Und gerade deshalb kommen die Biostimulationen ins Spiel. Hyaluronsäure tut nicht biostimulieren, macht kein Kollagen. Deshalb kommen die neueren Substanzen oder jetzt en vogue Sachen wie Radiesse, gibt es seit 15 Jahren, aber wird jetzt zunehmend verwendet, weil man die Ergebnisse sieht. Oder Ultrapie Prime.

Maximilian Demann (2:53)
Genau, und dann ist ja auch so ein bisschen anschließend die Frage, wie oft man so eine Behandlung dann wiederholen sollte. Ist dann aber auch immer ein bisschen davon abhängig, was man dann auch macht.

Dr. Viktor Molnar (3:01)
Absolut, was man macht, wie stark ist die Mimik. Also jetzt Beispiel Botox: Botox wirkt etwa, man sagt eigentlich 3 bis 5, 6 Monate, aber ich habe schon alle möglichen Patienten bei mir gehabt. Der eine kommt schon nach 4 Monaten und sagt, boah, ich kann bisher meine Zornesfalte bewegen. An sich ist die Falte noch gar nicht da, aber sie möchte gar nichts bewegen. Eine Gruppe an Patienten. Die anderen kommen erst nach 6, 7 Wochen, wo die sagen, ja, ich konnte schon böse gucken, aber die Falte war ja noch nicht sichtbar. Also das ist absolut individuell. Ich werde nie dem Patienten sagen, wir müssen uns in 3 Monaten noch mal nachspritzen, sondern der Patient guckt sich im Spiegel an und sagt, gefällt mir, ja, nein, muss ich noch mal Touch-up machen, noch mal kommen und dann machen wir es.

Outro (3:41)
Das war Ästhetik on Air mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein. Weitere Infos unter dr-mollner.de.

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