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Podcast-Folge · Ästhetik on Air

Folge 57 – Individuelle Ansätze in der Faltenbehandlung

Max Demann · Dr. Viktor Molnar · 20. August 2026

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Aktuelles Kapitel

Einführung in die Ästhetik

Intro

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Botulinumtoxintherapie ist definitiv eine unfassbar individuelle Therapie.

Dr. Viktor Molnar

Jeder will noch die Augenbrauen heben, jeder will noch lachen und Lachfalten haben.

Dr. Viktor Molnar

Also das nennt man auch so Baby-Botox. Also das ist ein bisschen grotesk, finde ich, aber Baby hat damit nichts zu tun, sondern es ist eine wirklich eine unfassbar kleine Menge, wo man zum Beispiel Lippenfältchen damit behandeln kann.

Dr. Viktor Molnar

Deshalb plane ich mir Zeit ein für die Analyse, für das Gespräch.

Dr. Viktor Molnar

Aber auch dieses Individuelle, was Sie jetzt gerade ansprechen, ist das dann auch, dass das vielleicht ganz, ganz feine Fältchen auch nur sind, wo man sagt: Ach, das fällt vielleicht anderen gar nicht auf?

Maximilian Demann

Ich finde Lachfalten sehr, sehr attraktiv und würde immer empfehlen, nicht zu stark die reduzieren.

Dr. Viktor Molnar

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Worum es geht

Botox ist nicht gleich Porzellanface – das macht Dr. Viktor Molnar in der 57. Folge von Ästhetik on Air sehr deutlich. Im Gespräch mit Maximilian Demann erklärt er, wie individuell eine Botulinumtoxin-Behandlung wirklich gestaltet werden kann und warum pauschale Behandlungskonzepte seinen Ansprüchen nicht gerecht werden. Außerdem geht es um das sogenannte Baby-Botox: Was steckt hinter […]

Dieser Beitrag wurde automatisch aus der Audio-Aufnahme transkribiert und redaktionell aufbereitet.

Botox ist nicht gleich Porzellanface – das macht Dr. Viktor Molnar in der 57. Folge von Ästhetik on Air sehr deutlich. Im Gespräch mit Maximilian Demann erklärt er, wie individuell eine Botulinumtoxin-Behandlung wirklich gestaltet werden kann und warum pauschale Behandlungskonzepte seinen Ansprüchen nicht gerecht werden. Außerdem geht es um das sogenannte Baby-Botox: Was steckt hinter dem Begriff – und für wen kommt diese besonders zurückhaltende Variante in Frage?

Das erwartet Sie in dieser Folge

  • 0 min – Einführung in die Ästhetik: Maximilian Demann und Dr. Molnar starten mit einem Rückblick auf frühere Folgen zu Hyaluronsäure und Botulinumtoxin und bereiten den Boden für eine vertiefende Betrachtung.
  • 2 min – Individuelle Faltenbehandlung: Dr. Molnar erläutert, wie er Dosierungen präzise anpasst, warum Männer in der Regel höhere Mengen benötigen und wie das Konzept des Baby-Botox bei Lippen- und Lachfalten funktioniert.

Die 3 Kernpunkte der Folge

  1. Botulinumtoxin ist hochindividuell. Dr. Molnar beschreibt die Behandlung als ein „Geben und Nehmen“: Wer Falten reduzieren möchte, muss die überaktive Muskulatur ansprechen. Wer gleichzeitig Mimik erhalten will, braucht eine präzise abgestimmte Dosierung – und die Zeit, diese gemeinsam mit dem Arzt zu entwickeln. Männer benötigen aufgrund ihrer stärkeren Muskelaktivität in der Regel höhere Dosierungen als Frauen.
  2. Mimik muss kein Opfer sein. Das Ziel ist nicht das ausdruckslose Gesicht, sondern ein Ergebnis, das natürlich wirkt. Das Heben der Augenbrauen, das Lachen, das Entstehen feiner Lachfalten – all das kann erhalten bleiben, wenn die Behandlung sorgfältig geplant und dokumentiert wird. Dr. Molnar hält fest, dass er jede Behandlung mit Einheitenanzahl und Injektionspunkten dokumentiert, um beim nächsten Termin gezielt anpassen zu können.
  3. Baby-Botox: kleine Menge, gezielter Effekt. Für sehr feine Fältchen – etwa an den Lippen oder im Bereich der Lachfalten und Krähenfüße – eignet sich eine besonders geringe Dosierung. Dr. Molnar beschreibt, wie dabei oberflächlich injiziert wird, um die Muskulatur minimal zu entspannen, ohne die Mimik spürbar einzuschränken. Trinken aus dem Strohhalm oder ein Kussmund sind danach weiterhin problemlos möglich.

Das Zitat der Folge

„Botox ist nicht gleich Porzellanface. Man kann das unfassbar individuell anpassen – und deshalb brauche ich auch Zeit. Also ich kann nicht in 10 Minuten ein Gesicht analysieren und behandeln. Das ist unseriös meiner Meinung nach.“ – Dr. Viktor Molnar

Jetzt reinhören

Die vollständige Folge 57 von Ästhetik on Air mit Dr. Viktor Molnar finden Sie direkt im Audio-Player auf dieser Seite. Schalten Sie ein und erfahren Sie, wie moderne ästhetische Medizin funktioniert – mit Sorgfalt geplant und auf Ihre persönlichen Voraussetzungen abgestimmt.

Individuelle Beratung in der Privatpraxis

Wenn Sie sich fragen, ob eine Botulinumtoxin-Behandlung – ob in klassischer Form oder als Baby-Botox – für Sie in Frage kommt, steht Dr. Molnar Ihnen in seiner Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein für ein ausführliches Beratungsgespräch zur Verfügung. Wir nehmen uns Zeit, Ihre Wünsche zu verstehen und medizinisch sinnvoll einzuordnen. Natürlich wirkende Ergebnisse stehen im Mittelpunkt – und vor jeder Behandlung steht eine realistische Einschätzung der Möglichkeiten und Grenzen. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Beratungstermin unter drmolnar.de.

Zitate aus der Folge

Vollständiges Transkript

Automatisch generiert aus der Audio-Aufnahme

Intro (0:00)
Ästhetik on Air. Informatives, Wissenswertes und Aufklärung aus der Welt der Ästhetik mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein.

Maximilian Demann (0:13)
Herr Dr. Molnar, wir haben in der letzten Zeit schon einiges über Hyaluronsäure gehört, über Botulinumtoxin, also Botox umgangssprachlich sozusagen genannt. Das Ganze wollen wir noch ein bisschen vertiefen, noch ein bisschen mehr drauf eingehen, weil das natürlich auch die Hörerinnen, die Hörer interessiert. Sie haben von Lehrerinnen und Lehrern gesprochen, die bei Ihnen waren und gesagt haben, Sie wollen noch böse gucken, was man ja auch verstehen kann. Da sind wir beim Thema der Mimik. Ist das dann bei allen gleich, dass das immer erhalten bleibt?

Dr. Viktor Molnar (0:41)
Nein, nein, nein. Also Botulinumtoxintherapie ist definitiv eine unfassbar individuelle Therapie. Also ich nenne das immer ein Geben und Nehmen. Möchte ich Falten weghaben, dann muss ich die Ursache beheben, also die starke Muskel- oder Überaktivität von Muskeln. Wenn ich aber noch Mimik haben will, dann müssen wir die Dosierung erreichen, die zu diesem Individuum mit seinem oder ihrer mimischen Aktivität passt. Männer haben deutlich stärkere Muskelaktivität, also Männer brauchen immer höhere Dosierung, Frauen weniger. Und ich kann das aber super anpassen. Also ich dokumentiere immer alles, wie viele Einheiten habe ich wohin gespritzt, und ich sage auch den Patienten, wenn Sie Mimik haben wollen, fangen wir mit niedrigen Dosierungen an. Beim nächsten Mal sagen Sie mir, wie war das, und dann kann ich es erhöhen oder reduzieren. Also wir können auch tatsächlich, deshalb ist Botox nicht gleich Porzellanface, also das ist dann schon too much, das will eigentlich keiner. Jeder will noch die Augenbrauen heben, jeder will noch lachen und Lachfalten haben. Man kann das unfassbar individuell anpassen und deshalb brauche ich auch Zeit. Also ich kann nicht in 10 Minuten ein Gesicht analysieren und behandeln. Das ist unseriös meiner Meinung nach. Deshalb plane ich mir Zeit ein für die Analyse, für das Gespräch. Wie war das? Was machen wir anders? Sollen wir was anpassen? Und dementsprechend kann man das unfassbar gut individualisieren.

Maximilian Demann (2:04)
Aber auch dieses Individuelle, was Sie jetzt gerade ansprechen, ist das dann auch, dass das vielleicht ganz, ganz feine Fältchen auch nur sind, wo man sagt: Ach, das fällt vielleicht anderen gar nicht auf? Auch da kann man das dann nutzen, wo man sagt: Ja, mir persönlich fällt das auf, vielleicht Lippenfältchen oder so, und dann kann man das dann auch so anwenden.

Dr. Viktor Molnar (2:21)
Absolut, also das nennt man auch so Baby-Botox. Also das ist ein bisschen grotesk, finde ich, aber Baby hat damit nichts zu tun, sondern es ist eine wirklich eine unfassbar kleine Menge, wo man zum Beispiel Lippenfältchen damit behandeln kann. Wir haben eben auch über LipFlip gesprochen. Bei Lippenfältchen tut man ganz oberflächlich ein bisschen Botox reinspritzen und dann kann dadurch die Muskulatur so minimal erschlaffen, dass die Falten weggehen, aber ich habe immer noch Mimik. Also ich kann immer noch Kussmund machen. Ich kann immer noch trinken aus dem Strohhalm. Und das kann man genauso auch am Lachfalten machen. Ich finde Lachfalten sehr, sehr attraktiv und würde immer empfehlen, nicht zu stark die reduzieren. Krähenfüße wieder was anderes. Krähenfüße sind ja seitlich vom Auge, Lachfalten sind unter vom Unterlid. Aber manchmal ist es dann zu aktiv, dann gibt’s so Wulst, Hautwülste, und da kann man mit so einem Babymenge, also so ein Minimenge vorsichtig erreichen, dass es immer noch nicht auffällt, aber die Lach— also die Falten sind aber deutlich weniger oder weg.

Outro (3:20)
Das war Ästhetik on Air mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein. Weitere Infos unter drmolnar.de.

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