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Podcast-Folge · Ästhetik on Air

Folge 82 – Abnehmspritze: Grenzen, Möglichkeiten und medizinische Begleitung – Folge 82

Max Demann · Dr. Viktor Molnar · 26. August 2026

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Aktuelles Kapitel

Einführung in die Ästhetik

Intro

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Ich sage bei mir kein Rezept mehr. Ja, und das finden aber die Patienten gut, weil dann wissen die, okay, die können hoffentlich nichts falsch machen, weil ich ja die begleite.

Sprecher 3

Wenn wir mit dem Diät aufhören und wir unsere Lebensumstände wieder an die alten Gewohnheiten zurückdrehen, dann fangen wir womöglich von vorne an.

Sprecher 3

Es darf natürlich nicht in ein sehr, sehr Untergewicht kommen. Das wollen aber alle nicht, weil wir parallel ja von dem Muskelaufbau schon ein bisschen, das kann auch sein, dass das zu Hause ein bisschen was macht.

Sprecher 3

Das ist das Wichtigste, Gewohnheit ändern.

Sprecher 3

Es soll ja keine Strafe sein, aber vernünftig.

Sprecher 3

Das war Ästhetik on Air mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein.

Sprecher 1

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Worum es geht

Die Abnehmspritze ist derzeit wohl eines der meistdiskutierten Themen in der ästhetischen Medizin. Doch wie viel kann man damit wirklich abnehmen? Und was passiert, wenn man die Behandlung beendet? In dieser Folge von Ästhetik on Air spricht Dr. Viktor Molnar aus der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein offen über Grenzen, […]

Dieser Beitrag wurde automatisch aus der Audio-Aufnahme transkribiert und redaktionell aufbereitet.

Die Abnehmspritze ist derzeit wohl eines der meistdiskutierten Themen in der ästhetischen Medizin. Doch wie viel kann man damit wirklich abnehmen? Und was passiert, wenn man die Behandlung beendet? In dieser Folge von Ästhetik on Air spricht Dr. Viktor Molnar aus der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein offen über Grenzen, Verantwortung und die Bedeutung einer konsequenten Begleitung.

Das erwartet Sie in dieser Folge

  • Einführung ins Thema: Warum die Abnehmspritze aktuell so viel Aufmerksamkeit bekommt und welche medizinischen Grenzen es gibt
  • Ernährung und Gewichtskontrolle: Was beim Ausschleichen der Behandlung passiert und warum die Umstellung von Gewohnheiten entscheidend ist
  • Medizinische Begleitung: Wie Dr. Molnar seine Patienten betreut und warum er ohne regelmäßige Kontrolltermine kein Rezept ausstellt

Drei Kernpunkte aus der Folge

1. Medizinische Verantwortung hat oberste Priorität

Dr. Molnar stellt klar: Bei ihm erhalten Patienten kein Folgerezept ohne persönlichen Kontrolltermin – spätestens alle drei Monate. Der Grund ist eindeutig: Er möchte sicherstellen, dass die Gewichtsabnahme gesund verläuft, kein Muskelverlust entsteht und niemand in ein krankhaftes Untergewicht rutscht. „Da übernehme ich dafür Verantwortung“, so Dr. Molnar. Diese engmaschige Begleitung gibt Patienten zugleich Sicherheit: Sie wissen, dass sie nicht allein gelassen werden und mögliche Fehler frühzeitig erkannt werden.

2. Muskelaufbau und Gewicht gehen Hand in Hand

Ein häufig unterschätzter Aspekt: Wer parallel zur Behandlung Muskeln aufbaut, sieht auf der Waage möglicherweise weniger Veränderung – obwohl der Körper sich positiv verändert. Muskelgewebe ist schwerer als Fettgewebe. Das bedeutet: Der Blick auf die Zahl auf der Waage allein reicht nicht aus. Dr. Molnar betont, dass dieser Prozess sehr individuell ist und eine regelmäßige ärztliche Einschätzung erfordert, um den tatsächlichen Verlauf beurteilen zu können.

3. Gewohnheiten ändern – das ist der eigentliche Schlüssel

Die Abnehmspritze ist kein dauerhafter Automatismus. Wer die Behandlung beendet und in alte Ernährungsgewohnheiten zurückfällt, wird das Gewicht womöglich wieder zunehmen. Das ist kein spezifischer Nachteil der Spritze – dasselbe gilt für Intervallfasting, Keto-Diät oder Weight Watchers. Entscheidend ist, dass der Prozess des langsamen Abnehmens genutzt wird, um das Essverhalten nachhaltig zu verändern. „Wir wollen unser Gehirn umprogrammieren“, erklärt Dr. Molnar. Wer über Monate bewusster isst, entwickelt neue Gewohnheiten – und die bleiben, wenn der Prozess konsequent begleitet wird.

Das prägnante Zitat dieser Folge

„Es soll ja keine Strafe sein – aber vernünftig. Und da ist meine Aufgabe, dass die Patienten regelmäßig kommen.“

– Dr. Viktor Molnar

Jetzt reinhören

Die vollständige Folge 82 von Ästhetik on Air mit Dr. Viktor Molnar finden Sie direkt auf dieser Seite. Hören Sie rein und erfahren Sie mehr über die medizinischen Hintergründe der Abnehmspritze – ehrlich, verständlich und ohne übertriebene Versprechen. Moderne ästhetische Medizin bedeutet für uns: sorgfältig planen, präzise behandeln und natürlich bleiben.

Sie haben Fragen zur Abnehmspritze?

Vor jeder Behandlung steht eine ausführliche Beratung mit realistischer Einschätzung der Möglichkeiten und Grenzen. Wir nehmen uns Zeit, Ihre Wünsche zu verstehen und medizinisch sinnvoll einzuordnen. Der Behandlungsplan wird individuell auf Ihre Anatomie, Ihre Ziele und Ihre Ausgangssituation abgestimmt.

Vereinbaren Sie jetzt Ihr persönliches Beratungsgespräch in der Privatpraxis von Dr. Viktor Molnar in Lahnstein – wir begleiten Sie sorgfältig und verantwortungsbewusst: drmolnar.de/kontakt

Zitate aus der Folge

Vollständiges Transkript

Automatisch generiert aus der Audio-Aufnahme

Sprecher 1 (0:00)

Ästhetik on Air. Informatives, Wissenswertes und Aufklärung aus der Welt der Ästhetik mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein.

Sprecher 2 (0:13)

Herr Dr. Molnar, heute sprechen wir über ein weiteres Thema, vielleicht das aktuell meistbesprochene Thema, würde ich fast schon sagen, denn wir sprechen über das Thema Abnehmspritze. Hat das gewichtstechnisch irgendwann mal Grenzen, wie viel man da abnehmen kann?

Sprecher 1 (0:28)

Absolut.

Sprecher 3 (0:29)

Wir werden nicht, und deshalb ist das ganz wichtig, bei mir wird kein Rezept, also alle meine Patienten müssen spätestens nach 3 Monaten kommen, sonst verstelle ich kein Rezept aus. Damit ich sehe, die nehmen gesund ab. Also kein Muskelverlust und wir rutschen auch nicht in krankhafte Schlankheit, Gewichtsverlust. Und das ist, wo ich sage, da übernehme ich dafür Verantwortung. Das heißt, ich sage bei mir kein Rezept mehr. Ja, und das finden aber die Patienten gut, weil dann wissen die, okay, die können hoffentlich nichts falsch machen, weil ich ja die begleite. Natürlich ist es eine Vertrauensbasis. Wenn mir jemand was nicht sagt und ich weiß davon nichts, dann weiß ich nichts von. Aber es darf natürlich nicht in ein sehr, sehr Untergewicht kommen. Das wollen aber alle nicht, weil wir parallel ja von dem Muskelaufbau schon ein bisschen, das kann auch sein, dass das zu Hause ein bisschen was macht. Das muss man nicht im Gym gehen, wir müssen ja Muskeln aufbauen. Also haben wir einen Status, wo wir sagen, okay, ich nehme nicht ab, weil ich ja Muskeln aufgebaut habe. Das ist sehr individuell.

Sprecher 2 (1:30)

Das ist auch noch mal anschließend an das, was Sie sagten, wenn man das jetzt zum Beispiel dann ausschleichen lässt, also wenn man dann sagt, ich bin jetzt in einem Bereich, damit bin ich zufrieden, was passiert denn dann mit dem Gewicht? Ich muss dann schon auch Sachen weitermachen, also muss ich die Ernährung beibehalten, oder?

Sprecher 3 (1:47)

Absolut richtig, muss man ja. Das ist aber bei jedem Diät ja so. Also wenn ich ja, sage ich manchmal, Intervallfasting, höre ich damit auf, womöglich nehme ich zu. Mache ich Keto-Diät, mache ich Weight Watchers, das ist das Gleiche. Wenn wir mit dem Diät aufhören und wir unsere Lebensumstände wieder an die alten Gewohnheiten zurückdrehen, dann fangen wir womöglich von vorne an. Aber Sie müssen sich vorstellen, das ist, wo ich sage, langsam abnehmen. Das ist ja ein Prozess und wir wollen unser Gehirn, habe ich eben auch gesagt, früher habe ich viel gegessen, weil Gewohnheit. Meine Frau hat das schön voll gemacht. Ich wurde erzogen von meinen Großeltern, du musst alles aufessen, was auf dem Tisch ist. Also Gewohnheit. Und dadurch, dass wir über Monate weniger essen und wenn wir aber essen, wir wollen gut essen, ändern wir unsere Gewohnheiten. Und das ist das Wichtigste, Gewohnheit ändern. Und die Gewohnheiten werden aber dann geändert, also wir leben das. Also es ist kein Stress mehr, sondern ich esse halt einmal vielleicht mehr, Sonst esse ich wenig oder ich trinke mal einen Drink. Also es gibt so Nahrungsergänzungsgetränke, die dann auch mit Spurenelementen versehen sind. Das kennt vielleicht jeder, können wir aber auch da mal eine Session drüber machen. Also das ist das Wichtigste. Also nicht in 3 Monaten aufhören, das bringt ja nichts. Dann rutsche ich genau wieder zurück, wo ich war. Dann hat mein Gehirn ja noch nicht angepasst. Und diese Begleitung ist das Wichtigste, dieses Coaching, dieses dass der Patient einen Aha-Effekt hat und sagt: Alles klar, stimmt. Wenn ich das und das esse, es schmeckt mir genauso gut und Sie können genauso meine Chips essen. Um Gottes willen, es soll ja keine Strafe sein, aber vernünftig. Und da ist meine Aufgabe, dass die Patienten regelmäßig kommen und ich danach auch frage, weil ich habe es ja selber erlebt mit dieser Stickergeschichte, was ich Ihnen erzählt habe.

Sprecher 1 (3:27)

Das war Ästhetik on Air mit Dr. Viktor Molnar von der Privatpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Lahnstein. Weitere Infos unter drmolnar.de.

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